Beiträge von Long-Tall-Ernie

    P.S. Nur mal so als Vergleich .....

    Das war als ich 2009 meinen E30 generalüberholt hatte.

    2,5 L - klassischer Sauger ohne Direkteinspritzung oder Turbo.

    Jährlich Ölwechsel mit Liquid Moly TopTec 10W40 und auch kein Kurzstreckenauto.

    Laufleistung lag beim Zerlegen bei 230.000 km

    Der Motor wurde vorsorgehalber überholt (und noch etwas ... hüstl ... optimiert :) )


    Auch hier hat sich Dreck angesammelt. Aber das sieht schlimmer aus als es ist.

    Denn es sind keine dicken Ablagerungen an entscheidenen Stellen.


    Der Hohnschliff der Laufbuchsen und auch die Lagerschalen sahen gar nicht mal sooooo schlecht aus.


    Der Motor war zudem auch so einer von den wenigen, der von Anfang an extrem gut ging.

    Nach dem Zusammenbau bin ich ihn noch ca. 40.000 km bevor der E30 dann an einen Sammler weg ging.

    Bitteschön .......

    Bei Laufleistung 31.000 km

    Immer mit Premiumbenzin (Ultimate, V-Power, Excellium) und ab und an

    auch mal ne Dose Keropur.


    Auto ist auch nur reines Hobbymobil, wird dementsprechend nicht nur Kurzstrecke gefahren.

    Ölwechsel jährlich.


    Scheint wohl vollkommen normal zu sein daß die Kolbenböden so aussehen.

    Aber dort ist es auch nicht schlimm. Sind zudem auch keine fetten krustigen Ablagerungen

    die jetzt irgendwas beeinflussen - einfach nur .... Dreck :)


    Wie man bereits in der Waschmittelwerbung verarscht wird werden die Innereien doch

    nicht blitzeblank, so wie es uns Aral oder Shell weißmachen wollen :)

    Ich habe dafür so ein kleines Akku-Pack mit 2x4 Amperestunden.

    Habe dort Polzangen mit 6mm Zuleitung und einem in der Plusleitung zwischengeschalteten Schmelzeinsatz

    daran befestigt.

    Mit den Klemmzangen gehst Du vorne am Starthilfestützpunkt und der Karosserie und speist

    dort die Spannung ein.

    Alternativ kannst Du auch im Kofferraum die Anschlussleitungen der Fahrzeugbatterie umgreifen, aber das ist

    je nach Auto ein ziemliches Gefummel und die Gefahr daß eine Polzange abrutscht ist dabei grösser.


    Deshalb habe ich auch einen Schmelzeinsatz ins Kabel gebaut. Falls man mal mit dem Plus abrutscht und wo an

    die Karosserie kommt ist der Stromkreis direkt getrennt. Dann sind halt die Einstelldaten im Auto doch gelöscht, aber

    ansonsten passiert wenigstens nichts schlimmeres.


    Ich würde daher auch davon abraten einfach eine dicke Fahrzeugbatterie mit fetten Starthilfekabeln (ganz ohne Sicherung) zu benutzen.

    Natürlich geht das auch, aber wehe man baut aus Versehen einen Kurzschluss.


    Das kleine Akkupack reicht jedenfalls vollkommen aus. Natürlich darf man dabei keine grossen Stromverbraucher einschalten.

    Nemec, falls du mal ein paar Taler übrig hast dann kauf dir diesen Adapter aus diesem Shop,

    dann kannst Du auch sicher sein daß er kein billiger China-Clon ist:


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    Danach bist Du in der Lage dir bei vielem selbst zu helfen.

    Also WENN es jetzt wirklich daran liegt müsste das (meiner Meinung nach) von der Garantie

    abgedeckt werden. Das ist ja kein typisches Verschleißteil.

    Aber was BMW tatsächlich daraus macht wirst du dann sehen.


    Verbesserte Dichtungen gibt es meines Wissens nach nicht.

    Es ist einfach das Alter. Laut deinem Avatar ist dein Auto von 2014, und da kann es schon sein

    daß die Dichtungen schwach geworden sind. Überleg mal wie oft es da heiß und kalt geworden ist.

    Gummi altert eben.

    Mein E91 war 8 Jahre alt als es morgens plötzlich zu siffen begann.


    Ich hatte es bisher bei allen meinen Autos, wo diese Profildichtungen eingesetzt werden.

    Zuletzt auch am Ölfiltergehäuse vom Alltags-E36


    Mein 340i hat neben dem Ölfiltergehäuse noch etliche Öl-/Wasser Wärmetauscher die mit

    solchen Profildichtungen versehen sind. Ich "freue" mich schon auf die Zeit, wo man die

    alle machen darf, da sie sicherlich nach und nach kommen werden.


    Check die Lage aber erst mal ab, nicht das doch nur irgendwie der Deckel verzogen ist o.ä.

    Wenn ich aber drauf tippen müsste würde ich die besagten Dichtungen als Verursacher nennen.

    Vielleicht ist ja das Ölfiltergehäuse selbst undicht ?

    Die Profildichtungen Nr. 4 und 5 werden generell bei allen BMW Motoren mit der Zeit hart

    und sind auch völlig plattgedrückt, so daß sie nicht mehr stramm anliegen und richtig abdichten können.


    Meist macht es sich bei kälteren Aussentemperaturen bemerkbar, weil sich diese Dichtungen dann nochmal

    ein Stück weit zusammengeszogen haben.

    Beim Kaltstart suppt etwas Öl durch und sammelt sich in Ecken und Sicken vom Filtergehäuse.

    Auf den ersten Blick sieht es so aus als käme es vom Deckel, weil sich das Öl direkt darunter wiederfindet.

    Je nachdem wie stark die Geschichte schon fortgeschritten ist findet sich auch Öl in der umliegenden

    Umgebung, z.B. am Motorblock.

    Schau mal überall mit einer Taschenlampe nach. Falls es so ist muss das Filtergehäuse ausgebaut und

    mit o.g. Dichtungen abgedichtet werden.


    Es fängt zu Anfang klein an, irgendwann suppt dann so viel durch daß es nach kurzer Fahrzeit heftig nach

    verbranntem Öl stinkt.


    Anbei mal Bilder vom Gehäuse meines Ex-E91

    Bei einem Foto sieht man auch was ich mit "Plattgedrückte Dichtung" meine.


    Bild 2: So fing es an. Immer nur ein kleiner Fleck den man leicht wegwischen konnte

    Bild 3: Unterhalb vom Wärmetauscher alles versifft. Am Motorblock stand das Öl förmlich, es waren beide Seiten undicht.

    Bild 4: Eine neue Profildichtung - man sieht daß sie nicht platt ist und einen leichten Überstand hat.

    Bild 5: Eine verhärtete, plattgearbeitete Dichtung. Bei Kälte ließ sie dann Öl durch weil das Material sich kalt etwas zusammenzieht

    und dann nicht mehr richtig abdichtet.

    Soooo .... mal nachgeschaut.

    Also AGMs haben genauso das Problem mit der Sulfatierung bei tieferer Entladung.


    Bezüglich der Extremsituationen (0 % Ladung - 100% Ladung) stimmt es soweit, daß die extremen

    Endpunkte auch nicht das Optimum sind und eine gewisse Belastung darstellen.

    Deswegen soll die Batterie auch nur Gelegentlich , vielleicht 1x im Jahr zum Winter, voll aufgeladen werden.


    Untenstehend auch ein PDF Ausschnitt zum Thema.


    Wer ein Fahrprofil hat bei dem zwischen 70%-80% Ladekapazität anliegt der macht es bestens.