Beiträge von Long-Tall-Ernie

    Mann Mann, hier gehts ja rund :thumbup:



    Wehe .... Wehe ich sollte mich von dem Wahn hier anstecken lassen .......

    Da kann ein kleiner Triggerimpuls ausreichen - z.B. einfach nur eine Trotzreaktion

    auf Tempolimits, Benzinpreis und Negativzinsen (wo das Geld dann eh weg muss)


    Wie sagte es noch der Knight-Rider in Madmax ? ......

    "In meinem Tank ist die Furcht der anderen, gegen die die nicht würdig sind auf der Straße zu sein ..."


    :)

    Hmmm, von Brembo hört man nicht immer viel gutes.

    Natürlich baut Brembo auch gute Bremsanlagen (z.B. Porsche), deswegen heisst das

    aber noch lange nicht daß alles von denen super ist.


    Ich bin mittlerweile mehr Fan von originalen BMW Teilen bei der Bremsanlage geworden.

    Mit den Zubehörklamotten gab es sonst immer wieder mal mehr oder weniger Probleme.

    Zuletzt beim E91 war ich eigentlich mit den ATE Ceramic ganz zufrieden, aber die Dinger

    sind mittlerweilen auch schlecht geworden und meiner Meinung nach für die M-Bremse auch

    nur bedingt empfehlenswert. Von diesem ganzen gelochten oder geschlitzten Zimmermann-Bremsenzeug

    lasse ich auch die Finger.


    Kann natürlich auch sein daß Du irgendwas verkehrt gemacht hast, aber du schreibst ja du hättest

    penibel gearbeitet.

    Da würde mir höchstens noch einfallen daß man laut BMW die Belagführungen nicht mit einer Drahtbürste

    oder ähnlichem säubern soll, da die Führungen eine spezielle Gleitbeschichtung haben die dadurch dann

    abgetragen würde. Das säubern der Belagführungen soll nur mit einem Lappen und Druckluft erfolgen.

    In wie weit es Auswirkungen hat wenn die Beschichtung weg ist - keine Ahnung.

    Dass es wirklich schlimm ist kann ich mir nicht vorstellen, eine gute Keramikpaste dürfte sowas wieder ausgleichen.


    Bei vielen Zubehörbremsen ist es leider so, daß die Anfangs prima laufen aber extrem nachlassen wenn

    da einmal richtig Temperatur reingekommen ist.

    Die originalen Teile von BMW sind zwar vom gleichen Hersteller, aber trotzdem sind sie anders spezifiziert.

    Vor allem halten sie vom Verschleiß her auch viel länger als die Zubehörteile (meine Meinung)

    Ich habe heute einen Kumpel besucht.

    126 Kilometer der Hinweg - normaler Landstrassenbetrieb mit allen Hochs und Tiefs.

    Da es ziemlich voll auf den Strassen war wurde es wieder mal eine Sparnummer.

    Comfortmodus und ganz normal in D laufen lassen.


    Kann sich sehen lassen.


    Auf dem Rückweg Abends war es auch voll, aber streckenweise konnte man dann doch mal etwas mehr Gas geben

    und hin und wieder mit 180 km/h fahren. Also wieder die 126 Kilometer zurück nach Hause. Schnitt ging dann auf 8,2 L /100 km hoch.

    Sollte aber OK sein.

    "Jungs !? Ab und an schau ich hier rein um mein gewissen zu bestätigen mir nochmal nen 6zyl. der aktuellen Generation zu kaufen :=) aber 1/3 der Beiträge hier gehören eigentlich woanders rein ;)"



    Doch Doch, das ist wichtig.

    Der B58 6-Zylinder treibt die Räder doch an, da muß drüber gesprochen werden :)

    So ist es. Wie schon gesagt weiß man nie ob nicht eine Stahleinlage beschädigt wurde.

    Bei zu viel und zu langer Belastung (200+ oder rappelvoll beladen) KANN es sonst passieren daß der ganze Reifen auseinanderfliegt.


    Wenn es jetzt z.B. noch 100 oder 200 Kilometer Landstrasse oder langsames Autobahntempo bis

    nach Hause ginge, würde ich noch so damit zurück fahren.

    Ab und an mal anhalten und schauen was der Reifen so macht bzw. die Reifendruckanzeige im Idrive dauerhaft

    eingeblendet lassen.

    SO hätte ich jetzt keine Bedenken. Zuhause käme dann natürlich gleich ein (oder evtl. auch zwei) neue Reifen drauf,

    je nach Abnutzungsgrad.

    So ganz zulässig sind diese Flicksets nicht, aber in der Praxis funktionieren sie sehr sehr gut.

    Es ist aber jedermanns eigene Risikobereitschaft ob oder wie weit er damit fährt.

    Dieses Set halte ich aber für 1000x sicherer als den Pannenschleim, wo man einfach durch drehen des

    Rades darauf hofft daß die Brühe auch richtig in das Loch fließt und sich dort erhärtet.

    Dieses Pannenset mit den "Würsten" hingegen ist eigentlich auch nichts anderes wie es früher die Reifenhändler

    beim aufvulkanisieren von Löchern benutzt haben.

    Darin habe ich jedenfalls mehr Vertrauen als in eine Flüssigkeit.

    Irgendwann ab einem bestimmten Baujahr (ich meine 2008 oder 2010) wurde es vorgeschrieben ein aktives

    Reifendrucksystem mit Sensoren zu besitzen (natürlich wieder die teurere Variante - logisch)

    Das alte, passive System über ABS funktionierte eigentlich vorher auch ganz gut. Geldmacherei halt.


    Der Pannenschleim zum Einpumpen ist widerlich.

    Da bekommt jeder Reifenhändler bei dem man einrollt die Krise.

    Kommt sehr gut, wenn das Rad auf die Maschine gespannt und der Reifen abgezogen wird .... der

    restliche Liter von der Brühe versaut dann Maschine und Hallenboden.


    Solche Sets hier funktionieren ganz gut.



    Beispiel:


    https://www.amazon.de/HASKYY%C2%AE-Reparatur-Pannenhilfe-flicken-Au...



    Bei einem Loch am Vorderrad ist es einfach anzuwenden, da man die Lenkung einschlagen

    und das Rad herausdrehen kann um besser an die Stelle zu kommen.

    An der Hinterachse muß man das Rad dagegen kurz abnehmen oder sich unters Auto legen.


    Es gibt Leute die haben mit sowas ihre Reifen geflickt und haben die DInger noch in Ruhe komplett

    heruntergefahren :)

    Das würde ich aber nicht empfehlen, denn es könnte schließlich sein daß der Fremdkörper auch

    eine Stahleinlage im Gummi beschädigt hat.

    Das eigentliche Loch wäre zwar versiegelt, aber wegen der perforierten Stahleinlage kann es sein

    daß der Reifen seine Formstabilität an dieser Stelle verliert.

    Folge kann sein, daß sich an dieser Stelle eine kleine Beule bildet, die sich aufgrund herumrubbelns

    erhitzt und dann den Reifen zum Platzen bringt. Also man sollte so jedenfalls keine extrem hohen

    Geschwindigkeiten fahren.


    Es ist empfehlenswert ein etwas höherwertiges Pannenset zu kaufen, dessen Handbohrer durchgehend

    aus Metall besteht. Die mit dem Plastikgriff brechen gerne mal ab.


    Mit so einen Set kann man Löcher bis ca. 8mm wieder flicken. Ist super geeignet wenn man z.B. auf nem

    Campingplatz nach einigen Tagen merkt daß die Luft runter ist, wegen einer Schraube oder Zelthering.

    Einmal geflickt, kann man damit mehrere hundert Kilometer nach Hause fahren.



    Hier ein Anwendungsvideo:

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    Auf Youtube gibt es reichlich Härtetestvideos, wo die mit solchen geflickten Reifen

    sogar mit Anhänger oder volle Pulle über Bordsteinkanten fahren ... und es hält :)


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    So ein Liter Bremsflüssigkeit kostet irgendwas um die 15 Euro herum.

    Mehr wird fürs Durchspülen auch nicht benötigt.

    Die ganze Aktion selbst dauert maximal eine Stunde, wenn auch der Kupplungnehmerszylinder (beim Schalter)

    gespült wird (sollte man dann auch gleich machen), können nochmal 15 Minuten Zeit hinzukommen.


    Das wars dann aber auch.

    P.S.


    würde da mal einfach hinfahren und deren Kurs erfragen, weiß nicht

    wie sehr die regionalen Unterschiede sind aber vieeeelll teurer darfs dann auch nicht mehr sein.


    Als "Wartekunde" kannst dir dann die Beine vertreten, neue Autos auf deren Hof anschauen und deinen

    Karren nach ner halben bis Dreiviertelstunde wieder mitnehmen.

    Bremsflüssigkeit ist ein einzelner Posten der ins digitale Serviceheft geschrieben wird.

    Bei BMW solltest Du dafür bei 90 Euro liegen, wenn nichts weiter hinzukommt.


    Zündkerzen z.B. sind nicht einzelne Posten. Die Dinger werden in Verbindung mit der

    grossen Durchsicht eingetragen.

    Ich habe heute übrigens an einem 118i F21 mit B38B15 Service gemacht.

    Ist der Wagen eines Kumpels und die Aktion war quasi sein Geburtstagsgeschenk.

    Innenraumfilter, Ölwechsel, Motorluftfilter, Zündkerzen, Bremsflüssigkeit sowie alle VIER rot überschrittenen

    Einträge löschen sowie Serviceeinträge schreiben.

    Das Ding läuft wieder richtig super sagt er. Karren ist von 2015 und geht auf die 50.000km zu.

    Der grosse Service bei BMW wäre jetzt bald fällig und da hatten sie für alles 700 Euro haben wollen, so sagt er.

    Nun ist er mit rund 170 Euro mit allem durch. (Die Materialien wurden natürlich mit ein paar Kumpels zusammengeschmissen)


    Kerzen wechseln am B38 (also unseren Motor geteilt durch 2) ist genau so aufwändig wie beim B58, trotz 3 Zylinder.


    Erschreckenderweise konnte ich 23 !!!! Fehlereinträge quer durch das Auto auslesen.

    Verdächtig waren Einträge wie "PDC Sensoren defekt, Beleuchtung hinten links und rechts defekt" - könnte auch mal

    ein Auffahrunfall gewesen sein, und ich weiß daß der Händler von dem er den Wagen hat gerne mal sowas verschweigt.


    Aber es gab Entwarnung, denn Kollege sagte er hatte beim Kauf ne Anhängerkupplung nachrüsten lassen.

    Ja und da werden sie wohl hinten alles ab gehabt haben. Diverse Bus- und Unterspannungsfehler passen dazu.

    Der Rest waren vielleicht alte Einträge ? Nun isses alles gelöscht.


    Was ich nur ätzend finde ... der Händler ist BMW Stützpunkthändler und hat den Wagen mit all diesen Einträgen

    zum Verkauf rausgegeben anstatt mal eben die 5 Minuten allen Kram mittels Tester zu löschen.

    SO übergibt man doch kein Auto und dem Händler muß doch klar sein daß es beim Umbau und Abklemmen der

    Batterie zu zahlreichen Fehlern kommt.


    Dann hatte die Ölablaßschraube wohl 2 Dichtringe hintereinander auf der Schraube - haben se den alten wohl übersehen :)

    Einiges an Clipsen kaputt und bei der Bremsflüssigkeit habe ich den Verdacht daß sie beim Verkauf einfach nur den

    Vorratsbehälter mit neuer Bremsflüssigkeit aufgefüllt haben.

    Dafür daß vor 2 Jahren beim Verkauf sowas neu gemacht sein sollte war die Suppe die an der Bremse rausfloß doch

    recht dunkel.


    Nun ja, jetzt ist erst einmal alles gut. Übrigens läuft der B38B15 Motor auch recht fein - besser als ich eigentlich dachte.