Beiträge von Long-Tall-Ernie

    @bonsai:

    Bei den Einlaßventilen kannst du auch nichts machen, da kommt das Additiv ja gar nicht hin.

    Aber die Injektoren und Brennräume kannst Du mit dem Additiv sauber halten.

    Wenn die Injektoren sauber bleiben und einwandfrei zerstäuben läuft die Verbrennung sauberer

    und es entsteht dort schon mal weniger Dreck.


    Die Einlaßventile hingegen schmocken gerne zu, wenn die Motoren anfangen Öl zu verbrennen, sei

    es wegen defekter Kolbenringe, Schaftdichtungen oder Kurbelgehäuseentlüftung.

    Dann kommen Ölgase in den Ansaugtrakt zurück und hinterlassen dort einen klebrigen Ölfilm.

    Mit der Zeit reichert sich dann der Siff an.

    Bei Motoren mit AGR Ventil entsteht das hingegen durch die rückgeführten Verbrennungsgase

    die ja bekanntermaßen nicht gerade sehr sauber sind. Insbesondere der Ruß bei Dieseln.

    Ja, finde es auch interessant was sich evtl. für Probleme herauskristallisieren

    wenn die Fahrzeuge erst mal älter geworden sind.

    Solche Infos können sehr nützlich sein, denn aus denen kann man einen

    Nutzen ziehen und vielleicht diverse Dinge bei seinem noch jüngeren

    Fahrzeug von Anfang an richtig machen.


    Als die ersten Direkteinspritzer rauskamen hatte auch noch niemand die

    Verkokungsproblematik auf dem Schirm. Und heute weiß man was man

    richtig machen muß um diese Problematik zu vermeiden (guten Sprit tanken, Langstrecke fahren ect.)


    Wenn man etwas kommen sieht, kann man reagieren bevor ein großer Schaden entsteht.


    Nemec: Zu deine Frage ob man defekte Injektoren noch anders bemerkt als über die Motorleuchte:

    Das fängt mit so Sachen an wie "schlechter Leerlauf", "Kaltstartruckeln", "Drehzahlschwankungen" und

    gespeicherte Zündungsfehler/Gemischfehler.

    Gefährlich wird es, wenn ein Injektor fast gar nichts mehr einspritzt und es nicht gleich erkannt wird.

    z.B. auf der Autobahn - dann kann es sein daß der entsprechende Zylinder zu mager läuft und die

    Verbrennung zu heiss wird. Noch bevor die Elektronik eingreift kann es schon einen Motorschaden geben.

    Gleiches wenn der Injektor total undicht wird und volle Pulle Sprit in den Brennraum lässt.

    Der Ölfilm an den Zylinderwänden wird weggewaschen - Riefenbildung. Bei extrem viel Sprit kann auch

    ähnliches passieren wie bei einem Wasserschlag - also Pleuel krumm.

    Der Kat wird in Mitleidenschaft gezogen usw. usw.

    Sind jetzt Extremfälle, aber wenn sich sowas ankündigt sollte man zeitnah reagieren.


    Ein wenig habe ich die Hoffnung daß die neueren Injektoren bei den B58 Motoren besser geworden sind.

    BMW sollte ja viel Erfahrung aus den Problemen der E90 Baureihe gezogen haben. Da waren die N53 und N54 Motoren

    stark betroffen. Mittlerweile gibt es etliche neue Teilenummern und es gab zahlreiche Garantieaustausche, ich kann mir

    nicht vorstellen daß BMW da heute noch Bock drauf hat und somit nachgebessert hat.

    Zusammen mit den gewonnenen Erkenntnissen bezüglich Premiumsprit, Reinigungsadditive und vorzeitige Ölwechsel

    sollte sich eine bessere Laufzeit bis zum Tag X einstellen.

    Sollte .......

    In dem Video wird ja auch das Benzinadditiv von BMW angesprochen. Es hat eine eigene Teilenummer

    und bei den M-Modellen wird sogar ausdrücklich eine Menge von 2 Dosen auf einer Tankfüllung - bei jedem Ölwechselintervall - empfohlen.


    Früher hieß es immer "keine Additive bei Kraftstoff oder Ölen benutzen" - andernfalls kann es zu Motorschäden kommen denn die

    Betriebsstoffe der Hersteller sind allesamt für einen perfekten Lauf optimiert. Garantieverluste wären später möglich.


    So stand es in fast jeder Betriebsanleitung zum Auto.


    Und heute ? Nun sind sie sich zumindest beim Kraftstoff und der Direkteinspritzung der Problematik mit dem Verkoken bewusst.

    Das BMW Additiv ist übrigens BASF Keropur. Ich jage da auch einmal im Jahr so eine Dose durch den Tank.


    Das einzige was man eigentlich tun kann ist, einen guten Sprit zu tanken, ab und zu Keropur in den Tank, vernünftiges Fahrprofil

    und allgemein gute Pflege.

    So sollte sich alles (hoffentlich) lange hinauszögern lassen.

    Ein defekter Injektor kann einem den ganzen Motor hochjagen, bei Anzeichen eines solchen Defekts besser nicht mehr fahren.


    Eigentlich sollte sich der defekte Injektor über Diagnosesoftware ermitteln lassen- und zwar über die Einspritzzeiten.

    Ein zugesetzter Injektor sollte z.b. eine erhöhte Einspritzzeit über die Adaptionen zugewiesen bekommen, um den

    Kraftstoffmangel auszugleichen. Das müsste man dann sehen können, spätestens dann wenn die Nachregelgrenze

    erreicht ist und es zum Aufleuchten der Motorlampe kommt.

    Auch die Anschaffung eines Rücklaufmengen-Meßgeräts kann sicher nicht verkehrt sein wenn man selber schraubt.

    Teuer sind die Brocken nicht mehr.

    Wenn man sich günstig neue Injektoren schießen kann ist es sicher nicht falsch sich sowas wegzulegen. Irgendwann wird

    es ein Thema werden.

    Hmmmm, also für mich hört sich das nicht nach dem Turbo als Übeltäter an.

    Gut möglich daß das Geräusch nun verschwunden ist, weil im Zuge der Arbeiten

    der eigentliche Fehler mitbehoben wurde.


    Insbesondere bei dem Video unterhalb der Motorhaube macht es eher so den

    Eindruck als wenn je nach Lastzustand etwas zu schleifen anfängt - fast so als

    wenn ein Motorlager defekt wäre und sich was verwindet, so daß Teile aneinandergeraten

    die dies nicht sollen.


    Hmmm - naja, aber nen neuen Turbo bekommen ist ja auch nicht das Schlechteste :) :thumbsup:

    Der von Chap gepostete Wagenheber ist OK.

    Ich hab von den Teilen sogar 2 Stück. In der Preisklasse ist es immer in kleines Glücksspiel

    einen zu bekommen der auch den Druck hält bzw. dicht ist.

    Bei einem hatte ich Druckverlust (sackte nach ein paar Minuten ganz langsam ab), war aber durch

    Tausch eines Dichtrings und Nachfüllen mit stinknormalem Motoröl leicht zu beheben.

    Der Wagenheber wird sogar in einem Plastikkoffer geliefert.

    Schön an dem Ding ist noch die Möglichkeit die Pumpstange bzw. den Hebemechanismus

    um 90° verdrehen zu können.

    In engen Garagen kann man auf diese Weise den Heber quasi mit einem von der Seite

    eingesteckten Hubgestänge nach oben pumpen, wo sonst die Garagenwand stören würde.


    Die Hebekraft reicht locker aus und die Standfestigkeit ist auch noch ganz ok

    wenn nicht das komplette Auto in die Luft soll.


    Bei unserem ATU haben sie vor kurzem die Dinger für 35 Euro statt für 80 Euro rausgehauen.

    Nun gibt es sie anscheinend nicht mehr.


    Für den Reifenwechsel sollte es aber auch jeder andere 08/15 Heber tun.


    Bei Hebern die nicht unters Auto passen hatte ich mir früher immer so beholfen,

    indem ich einfach 2 Ziegelsteine vor die Räder gelegt habe und dort hochgefahren bin.

    Danach passte eigentlich jeder Heber unters Auto.

    Nach der Ummontage der Räder bei diesen wieder die Ziegelsteine unterlegen und sie darauf ablassen,

    dann bekommt man den Wagenheber nach dem Ablassen wieder weg.

    So kann man es dann Achsweise machen.



    Neben den o.g. Hebern habe ich noch so ein Stempel-Heber - zum "Feinfummeln" wenn

    unterm Auto was hoch-/weggedrückt werden muss und wenig Platz ist.

    Dann noch so ein richtig fettes Teil mit 3 Tonnen Hubkraft für SUVs - dabei geht es mir

    aber mehr um die Standsicherheit.

    Viele Probleme kommen daher, weil vor einigen Jahren etliche Weichmacher für Kunststoff- und Gummiteile verboten wurden.

    Damals hatten Gummi- und Kunststoffmaterialien noch eine viel bessere Qualität - blieben länger weich und bleichten auch nicht so schnell aus.

    Merkt man sehr oft auch bei Fahrwerksteilen. Der Gummi ist dann eher so ein Mix aus Kunststoff, Straßendreck und gepresstes Kamelhaar - hält nicht lang.

    Der Preis für die haltbaren Sachen waren halt 5 Lebensjahre weniger, wegen der Ausdünstungen von Gott weiß was für Stoffen :)


    Bei dem Tür-Pin hätte ich vielleicht mal versucht einen Schrumpfschlauch überzuziehen - nur im unteren Bereich wo man nichts sieht.

    Fall es mal interessiert: Hab gerade den Filter für den B38 Motor liegen (mache bei einem Kumpel demnächst Service).

    Der B38 ist ja quasi ein zur Hälfte abgeschnittener B58 - bekommt aber trotzdem einen anderen Ölfilter.

    Jedenfalls ist das das totale Spielzeugding. Ganz dünn, Federleicht - fühlt sich so an als wenn der noch

    schneller kaputt geht. Vom Feeling her eine Mischung aus zusammengerollter Zeitung und Klopapierrollen-Inlet.

    Also wenn ich den gegen den vom B58 vergleiche hätte ich da noch mehr Angst daß er beim Lösen abreisst.