Beiträge von Manuel13

    Ich habs mir einfach abgewöhnt in irgendwelchen Foren mit irgendjemandem über dieses Thema zu "diskutieren".


    In persönlichen Gesprächen kommt dann nach einer Aussage wie "die Versicherung zahlt ja eh nie und sucht nur Gründe abzulehnen" meist folgendes zutage:

    50-60% haben persönlich noch nie die Erfahrung mit deren Versicherung gemacht, dass nicht gezahlt wurde sondern hatten nie Ärger im Schadenfall.

    weitere 20-30% war selbst zwar noch nie betroffen, aaaaaaber die kennen dann jemanden der jemanden kennt bei dem das irgendwie mal so in etwa war und darum sind die Versicherer böse!

    10-15% haben dann ihre Verträge bei irgend einem No-Name-Direktversicherer online abgeschlossen und sind dann angefressen wenn sie niemanden erreichen oder in den Bedingungen nahezu alles ausgeschlossen ist, was bei renommierten Versicherern Geld kosten würde aber Hey! Dafür war der dann auch X-€ günstiger!

    Und bei den letzten 5-10% war dann doch die Sache in Wahrheit irgendwie anders gelagert oder ist passiert wie man es dann gerne allen anderen erzählt. Sehr gerne wird dann ein evtl. eigener Anteil der Schuld verschwiegen.


    Bei mir auf der Arbeit habe ich es noch nie, wirklich noch NIE erlebt das nicht gezahlt wurde, weil irgendwelche fadenscheinigen Gründe ran gezogen wurde sondern weil man gewisse Dinge einfach schlicht nicht versichern kann. Egal wo, egal wer, egal wie.

    Wo biste denn versichert?


    Bei Vollkaskoschäden hat die Versicherung das Recht ihren eigenen Gutachter zu beauftragen, dass dieser natürlich eher im Sinne der Versicherung argumentiert sollte klar sein

    Gschichten ausm Paulanergarten.

    Das wird KEIN einziger Sachverständiger in Deutschland riskieren.


    (Gutachter hat festgestellt dass 3 Reifen 5-6mm Profil haben und der geplatzte Reifen 0mm) Da mir die gesamte Lauffläche in Stücken um die Ohren geflogen ist, gab es natürlich nichts was man überhaupt noch an Profil messen konnte.

    Ich gehe jedoch davon aus, dass der sich das alles nicht aus den Fingern gesaugt hat. Selbst wenn der Reifen explodiert ist, gibt es sicherlich noch Gummifetzen die das Profil anzeigen.

    Wie unterschiedliche Profiltiefen kommen können ist relativ einfach: 1 Reifen war mal platt und wurde ersetzt, der andere war noch "gut" und wurde nicht ersetzt. Somit hast du direkt 2 unters. Profiltiefen auf der gleichen Achse.

    Zwei Tage vor dem Unfall war das Auto in der Werkstatt für den jährlichen Ölwechsel, wäre der Reifen abgefahren gewesen hätten die mir das gesagt (gesetzliche Pflicht)

    Kann ich dir aus ur-eigenster Erfahrung sagen: Ist nicht so! Auto der Freundin war in de Werkstatt für Service und TÜV. Service wurde gemacht, TÜV danach. Durchgefallen weil Reifen abgefahren waren. Gleiches Autohaus bei nem Kollegen die selbe Nummer. Sicherlich gibt es solche und solche Werkstätten aber, dass das JEDE automatisch überprüft ist Humbug.

    äh...hä?
    Den Anschlagpuffer kriegt man doch nur gewechselt, indem man das Domlager entfernt. Und wie will man das Domlager wechseln, ohne den Dämpfer auszubauen? Der ja dann eh nur noch unten mit einer Schraube befestigt ist.
    Meinst du die untere Schraube am Dämpfer, für die du den Schlagschrauber brauchtest?

    Bei mir war das alles pillepalle und total easy zu tauschen.

    Die Schrauben, mit denen das Domlager an der Karosse befestigt ist, müssen laut TIS erneuert werden.

    Alles richtig.

    Wir mussten aber dem Dämpfer komplett rausnehmen und nicht nur "zur Seite klappen" und unten verschraubt lassen. Eben wegen der größeren Sportbremse. Ich gehe davon aus, dass du die normale Serienbremse hast und somit die Scheiben etc. deutlich kleiner sind.

    Da der Dämpfer komplett raus war, haben wir direkt die Domlager mit getauscht.

    Bei mir waren die vor 2 Jahren ebenfalls vor dem TÜV fällig


    Ist eine ziemliche Scheißarbeit weil aufgrund der großen Scheiben die Dämpfer komplett raus mussten. Ohne Schlagschrauber wäre da nichts gegangen.

    Ist aber definitiv machbar.

    Habe direkt noch neue Domlager verbaut wenn eh alles draußen war.

    Dämpfer waren/sind bei mir mit ganz knapp unter 100K noch i.O.

    Wenn die Werkstatt nicht gemerkt hat, dass der Ölfilter gerissen ist und der Motor dadurch komplett kaputt geht, ist die Werkstatt eindeutig schuld.

    Das war ja das genannte Beispiel.

    Somit Werkstatt in der Haftung.


    Beim Rest bin ich bei dir, wobei der Mehraufwand sich im Verhältnis zum Motorschaden in Grenzen halten dürfte.

    Nur in der Garantiezeit und wenn jeder Service dort gemacht wurde, Sonst bist du auf dich alleine gestellt

    Also wenn ich mein Fahrzeug in die Werkstatt bringe und die das verkacken, dann ERWARTE ich, dass deren Betriebshaftpflicht dafür aufkommt. Ist ein völlig normaler Bearbeitungsschaden, Haben wir jeden Monat etliche aufm Tisch. Natürlich nicht genau DAS Beispiel aber generelle Schäden die durch die Werkstatt verursacht wurden.

    Interessant zu wissen ist folgendes, wenn eine Werkstatt einen Ölwechsel macht und das Endstück vom Ölfilter bleibt unten stecken, die Werkstatt sieht es nicht, der Kunde fährt weg - Zack Motorschaden, haftet die Werkstatt zu 100%?

    Geh ich mal schwer von aus.

    Klarer Fehler der Werkstatt.