Willkommen in der komplexen Welt der „Einheitlichen Bedingungen für die Genehmigung der Kraftfahrzeuge mit mindestens vier Rädern hinsichtlich ihrer Geräuschemissionen“, in der für den F3x 40i Non-OPF geltenden Fassung. (Mit OPF ist wieder alles anders)
Ich habe beim Tippen der Antwort gemerkt, dass es einfach zu lang wird. Es ist auch nicht kompliziert – aber einfach zu umfangreich. Daher bitte das gesamte Dokument selbst lesen. Einzelne Teile bringen nichts.
Der wichtigste Punkt ist jedoch, dass entweder:
- mehrere Messreihen mit verschiedenen Geschwindigkeiten unter Volllast im normalen Getriebezustand „D“ durchgeführt werden, wobei dann trotzdem (auch ohne Kickdown) in den zweiten Gang heruntergeschaltet wird und sich die Klappen öffnen,
oder
- das Getriebe im höchsten Gang in „M“, der mindestens (und maximal) 2 m/s² Beschleunigung ermöglicht, verriegelt wird. Da das Gaspedal vollständig durchgetreten wird (ohne Kickdown) und anschließend schlagartig losgelassen wird, kommt auch bei Seriensoftware und im Comfort-Modus hinten kurz ein kleines Blubbern (kein Knallen) heraus.
Es müssen mehrere Messreihen durchgeführt werden. Die lauteste zählt. Die Messreihen dürfen untereinander nicht abweichen. Sonst muss wiederholt werden.
Weil 71db bei offener Klappe glaub ich nicht.
Bingo. Entweder öffnen sich die Klappen und führen zur Überschreitung der Grenzwerte, oder der verriegelte Gang erzeugt trotz Comfort-Modus ein zu lautes Nachblubbern.
Übrigens: Weder das MPPSK noch die 'alte' 55 Parts Map verändern die Burbles oder das Knallen. Das ist alles in der Seriensoftware enthalten. (Mit Serien-ESD hört man das aber fast nicht)