Aussterben der Verbrennungsmotoren

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    • Aussterben der Verbrennungsmotoren

      Seid ihr für die Zukunft des Automobils bereit? Daimler und andere OEM Hersteller haben die Entwicklung der Verbrennungsmotoren gestoppt.
      Link: auto-motor-und-sport.de/tech-z…motoren-entwicklung-2019/

      Ziemlich alle OEM Hersteller und Zulieferer befinden sich in schlechten Zeiten und haben angefangen Stellen abzubauen wobei komplette Abteilungen abgeschafft werden.
      n-tv.de/wirtschaft/Daimler-str…2452.html?xing_share=news

      Bald werden wir die OrchestraMusik Motor + Auspuff vermissen und nur elektrisch fahren müssen! Wer freut sich drauf ?

      Übrigens die nette Regierung hat schon Pläne wie sie uns neu programmieren bzw. Erzwingen wie dumme leute.
      sueddeutsche.de/wirtschaft/ele…1.4667030?xing_share=news

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      Meine aktuell dritte 335i aber diesmal in Melbourne Red :)
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von hisham_s89 ()

    • "Bald" ist da wohl eine ordentliche Übertreibung...

      Generell ist das jetzt auch keine Neuigkeit das sich die Entwicklungsschwerpunkte verlagern, wenn auch noch nicht in die richtige Richtung, aber wird man in den nächsten 10 Jahren sehen wo die Reise hingeht.

      Gruß Hendric :)

      Umbau von Abgasanlagen N13, N20, N55, B38, B48, B58 und S55 - bei Interesse PN

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    • Staati schrieb:

      "Bald" ist da wohl eine ordentliche Übertreibung...

      Generell ist das jetzt auch keine Neuigkeit das sich die Entwicklungsschwerpunkte verlagern, wenn auch noch nicht in die richtige Richtung, aber wird man in den nächsten 10 Jahren sehen wo die Reise hingeht.
      Na Übertreiung ist das nicht ganz denn uns hats schon betroffen. Ford Perso Abbau hat mich nach 7 Jahre und viele über 2000 Kollegen leider betroffen. Bekannte OEM Zulieferer befinden sich jetzt in der Krise und bauen stellen ab.
      Und kleine Zulieferer haben schon Insolvenz gemeldet. Das hat leider ein Kollege von mir auch betroffen. Die Wende Richtung Elektro-Scheiss kommt ...
      Bin leider nicht mehr optimistisch wie du hendric ;)
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    • Wenns hier auch in Richtung Personalabbau geht dann sag ich da mal direkt meine Position dazu.

      Nicht nur in der Automobilbranche, auch in vielen anderen Bereichen und vorallem im Maschinenbau wurde der Belegschaft lange der Arsch gepudert. Unverhältnismäßig hohe Gehälter, Arbeitsbedingungen wie im Paradies und und und...

      Und jetzt weht ein anderer Wind und alle sind am stöhnen, versteh ich, aber man musste damit rechnen das die fetten Jahre auch mal zu Ende sind ;)

      Kleines Beispiel: 2 Kumpels arbeiten bei einem großen Maschinenbauer, einer davon im 3-Schicht, Netto-Einkommen um die 3400€ (muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen für einen gelernten Zerspanungsmechaniker) und jetzt läufts bei denen etwas schlechter wie die letzten Jahre und das Weihnachtsgeld soll halbiert werden. Jetzt ist das Gejammer natürlich unendlich groß, ich kann mir da nur an den Kopf fassen wie man bei dem was geleistet werden muss für das Gehalt dann auch noch jammert wenns dann nur die Hälfte am Weihnachtsgeld gibt.

      Ich für meinen Teil, wie du lesen kannst, hab da aktuell wenig Mitleid mit gewissen Branchen. Wäre mal eine tolle Möglichkeit das Gehaltsgefüge in Deutschland mal wieder in normale Bahnen zu lenken :whistling:

      Gruß Hendric :)

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    • Staati schrieb:


      Wäre mal eine tolle Möglichkeit das Gehaltsgefüge in Deutschland mal wieder in normale Bahnen zu lenken :whistling:
      Es wird nur leider auf das amerikanische Modell rauslaufen: Wer jetzt schon ein sehr üppiges Gehalt bekommt, wird noch mehr bekommen. Wer jetzt schon nicht zu den Großverdienern gehört, wird bald einen Zweit- und/oder Drittjob brauchen, um sich seine vollkommen überteuerte Wohnung in der Großstadt leisten zu können (an der natürlich ein Investor s.o. richtig verdient) oder er zieht aufs Land und macht aus seinem 9h-Arbeitstag dann einen 14h-Tag Dank Pedeln und das Auto wird auch nicht günstiger.

      Und da gehört dann auch der von dir erwähnte Zerspanungsmechaniker dazu
    • Der BWLer in mir sagt einfach Schweinezyklus. Und wer ein paar Jahre auf dem Buckel hat wie ich kann sich noch gut dran erinnern, wie z.B. der Stern schon in früheren Zeiten massiv Personal abgebaut hat. Waren jetzt halt doch sehr (zu)viele gute Jahre hintereinander.
      Der Halbleiterdandler in mir freut sich, weil das mehr verkaufte Bauteile bedeutet wenn es mehr Elektronik im Auto gibt.
      Und der BMW Fahrer findet, das es ihm in 10 Jahren wenn das neue Auto fällig ist egal ist, wie der angetrieben wird, solange er mich dahin bringt wo ich hin will.

    • „Wer nicht mit der Zeit geht der geht mit der Zeit“

      Es liegt jetzt an unserer Regierung und der Industrie sich für einen Strukturwandel zu wappnen. Es fallen sicherlich massiv Jobs und ganze Abteilungen / Geschäftsfelder weg, dafür tun sich komplett neue Felder auf. Schäffler hat z.B die letzten Jahre gezielt im e-Bereich zugekauft / aufgebaut.
      Bei unserer Regierung sehe ich da nur leider schwarz :/

    • Ich würde mir nicht so viele Sorgen machen, es liegt an der Regierung die Zulieferern die Zulassung für alternative Kraftstoffe verweigert.
      Aus Quellen (Ein Herr Dr. aus der Energiesparte von Daimler) weiß ich, dass die großen Firmen nur sehr bedingt dran glauben, jetzt aber mit Gewalt den Elektromotor durchdrücken wollen weil ein paar einflussreiche, reiche Menschen viel Geld in das Thema versenkt haben und um ihre Rendite fürchten. Unabhängigere Unternehmen wie beispielsweise Honda (größter Motorenhersteller weltweit) arbeiten weiter an Lösung für Zero- und Subzero-Emissionsfahrzeuge mit Verbrennungsmotor den das E-Mobil ist eine reine Dreckschleuder. Ein 330d kann über 140.000km fahren bevor ein durchschnitts-Elektroauto überhaupt produziert ist -> da sind die Rohstoff-Transportwege von etwa 400kg Lithium von der Westküste Südamerikas zu den Batteriefabriken in Korea und Kalifornien und von dort als Batteriepaket nach Europa noch gar nicht mit drin. In Summe kommen wir wohl auf gute 200.000km, bei der ersten Motorrevision bzw. Batterietausch die ich bei so ca. 250.000 für den Stromer und 350.000km für den Verbrenner im Schnitt vermute, liegt der Verbrenner dann endgültig vorn, denn die neue Batterie kommt wieder aus Südamerika, der Motor wird vor Ort gehohnt und die 4-8 Kolben werden hier aus europäischem Stahl neu geschmiedet.
      Es wird ohnehin zu einer Ko-Existenz kommen, denn in Afrika und am Hindukusch kann man nicht hinter jedem Felsbrocken und in jedem 20-Einwohner-Dorf die komplette Schnellladeinfrastruktur aufstellen.

      Zukunft wird also wohl als reiner Verbrenner mit Kat-Vorheizung gegen die Kaltstartemissionen (zB. Emitec Emicat oder eine zukünftige Entwicklung die bei einem großen Autobauer gerade als Konkurrenzentwurf in Entwicklung ist), welche über 90% der Gesamtemission eines durchschnittlichen PKW auf einer durchschnittlichen Strecke ausmachen, sowie der Betrieb mit dezentral und nachhaltig produziertem Power2Liquid sein.
      Hybride lohnen nicht, denn da kommt der Kat nie auf Temperatur, die sind für die Innenstädte mit der Abgasproblematik eigentlich die ungünstigste Lösung überhaupt.
      Elektrofahrzeuge taugen nur für das Pendeln aus der Vorstadt in die Innenstadt, schon aus dem Umland funktioniert das nicht und die Ladeinfrastruktur in einer Großstadt mit ausreichender Abdeckung aufzubauen wird schlichtweg nicht möglich sein, wodurch die Leute nicht umsteigen werden.

    • Bubu schrieb:

      „Wer nicht mit der Zeit geht der geht mit der Zeit“

      Es liegt jetzt an unserer Regierung und der Industrie sich für einen Strukturwandel zu wappnen. Es fallen sicherlich massiv Jobs und ganze Abteilungen / Geschäftsfelder weg, dafür tun sich komplett neue Felder auf. Schäffler hat z.B die letzten Jahre gezielt im e-Bereich zugekauft / aufgebaut.
      Bei unserer Regierung sehe ich da nur leider schwarz :/
      Bin bei dir allerdings hat Schäffler 1300 Stellen vor kurzem abgebaut.

      infranken.de/regional/erlangen…otestieren;art215,4494965

      Es werden ja neue Abteilungen aufgestellt aber es ist bei weitem kein Ausgleich und die Anzahl der Ingenieure die du für die Entwicklung von einem Verb.Motor brauchst ist viel viel höher als für Elektromotor. Schau mal aus wievielen Teilen der Motoren und der Kram drum herum besteht und wieviele Leute an den Fertigungslinien stehen.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von hisham_s89 ()

    • @hisham_s89
      Ja den Stellenabbau und die Kurzarbeit bei Schäffler habe ich mitbekommen, habe dort selbst Freunde im mittleren Management und kenne auch genügend andere Automobilzulieferer / Mittelständler welche aktuell vor großen Herausforderungen stehen.

      Früher gab es auch Untergangsszenarios für ganz Deutschland wenn der Kohle Abbau oder die Stahlproduktion gestoppt wird. Umgekehrt sind zig neue Jobs in der Solar und Windkraftbranche entstanden
    • Staati schrieb:

      Wenns hier auch in Richtung Personalabbau geht dann sag ich da mal direkt meine Position dazu.

      Nicht nur in der Automobilbranche, auch in vielen anderen Bereichen und vorallem im Maschinenbau wurde der Belegschaft lange der Arsch gepudert. Unverhältnismäßig hohe Gehälter, Arbeitsbedingungen wie im Paradies und und und...

      Und jetzt weht ein anderer Wind und alle sind am stöhnen, versteh ich, aber man musste damit rechnen das die fetten Jahre auch mal zu Ende sind ;)

      Kleines Beispiel: 2 Kumpels arbeiten bei einem großen Maschinenbauer, einer davon im 3-Schicht, Netto-Einkommen um die 3400€ (muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen für einen gelernten Zerspanungsmechaniker) und jetzt läufts bei denen etwas schlechter wie die letzten Jahre und das Weihnachtsgeld soll halbiert werden. Jetzt ist das Gejammer natürlich unendlich groß, ich kann mir da nur an den Kopf fassen wie man bei dem was geleistet werden muss für das Gehalt dann auch noch jammert wenns dann nur die Hälfte am Weihnachtsgeld gibt.

      Ich für meinen Teil, wie du lesen kannst, hab da aktuell wenig Mitleid mit gewissen Branchen. Wäre mal eine tolle Möglichkeit das Gehaltsgefüge in Deutschland mal wieder in normale Bahnen zu lenken :whistling:

      Dazu möchte ich auch meine Ansicht kundtun:

      Ich arbeite ebenfalls in der (Akkord-)Produktion, allerdings nicht in der Automobilbranche, sondern in einem anderem Segment. Auch ich arbeite in einer (freiwilligen) 3-Schicht. Allerdings sind in meiner Firma 6-Tages-Wochen mittlerweile normal, weil die Auftragsbücher (noch) voll sind und ich mache es, falls privat möglich, gern, weil eben das Geld stimmt.

      Ich verstehe deine Argumente, denn auch bei uns sind es mehr oder weniger ‚unverhältnismäßig‘ hohe Löhne. Bei einer 6-Tages-Nachtschicht steht auch mal schnell ein 4er vorne beim Netto...

      Dazu möchte ich aber folgendes loswerden:
      Stell‘ dich doch mal 6 Tage á 8-10 Stunden an deinen Arbeits-/Bauplatz und mach‘ jeden Tag den gleichen Mist, so wie das in der Massenproduktion normal ist. Das einzige, was die Leute da auf Dauer arbeiten lässt, ist schlicht und ergreifen die Kohle.
      In meiner Firma ist es, Gott sei Dank, noch „relativ“ entspannt. Ich persönlich bin froh, dass meine Freundin ebenfalls 6 Tage die Woche in verschiedenen Schichten arbeitet und deshalb privat auch kein Ärger aufkommt. Da sieht es bei einigen Kollegen anders aus.. Mann alleinverdienend, Frau (unbezahlt) beim Kind zuhause und das Haus für 600.000€ muss auch noch abbezahlt werden, denn man möchte ja in der Rente keine Miete mehr zahlen und dem Nachwuchs ein schönes Erbe hinterlassen. Der Papa muss also mit seinen knapp 4000€ 3 Personen ernähren, ein Haus abbezahlen und den kompletten Lebensunterhalt bezahlen. Kannst dir ja ausrechnen, wie viel da noch hängen bleibt.. und Zeit für die Familie bleibt höchstens am Sonntag.

      Ich habe einige wirklich gute Freunde, die deutlich mehr schuften müssen für die Hälfte vom Geld, allerdings macht denen die Arbeit tatsächlich Spaß. Und das ist der Unterschied. Für mich persönlich ist der Job nur ein Mittel zum Zweck, andere möchten hingegen gerne da sein.. jeder, wie er will.

      Bei uns wird nun auch das Geld schrittweise gekürzt, weil man sparen möchte. Verstehe ich, und seh‘ ich auch ein. Die 120€ brutto im Monat tun kaum einem weh aber die Firma kann sparen. Muss man halt durch Überstunden ausgleichen.

      Worauf ich hinaus möchte ist, dass man für diese Arbeit/Entlohnung ein wenig Verständnis zeigt. Klar, ist viel Geld für relativ wenig Aufwand, dafür verblödet man regelrecht und „Spaß“ macht‘s sowieso keinen..

      Mein 320d mit M-Paket und ///M-Performance Teilen
      ..und seit 09/2018 auch auf dem Zweirad unterwegs 8)
    • Ich glaube, man kann es nicht pauschalisieren, bzw. an einem einzelnen Punkt festmachen! Die ganze Sache ist wesentlich vielfältiger...
      Als selbstständiger Handwerksmeister, der nebenher auch mal irgendwann BWL studiert hat, muss ich seit Jahren jeden Tag aufs neue ums Überleben kämpfen, und mich dabei mit Problemen auseinandersetzen, die jetzt plötzlich auch viele von Euch treffen...und bisher völlig unbekannt waren ;)

      1. Controller
      Ich habe damals im Studium gelernt: "Alles unter 10% Wachstum pro Jahr ist Rückschritt- und wer mehr als 2 Jahre diese 10% nicht erreicht, der sollte sein Unternehmen wegen Unwirtschaftlichkeit schließen!"
      Eine "lustige Theorie", die man sich mal genau auf der Zunge zergehen lassen sollte...es setzt nämlich grundlegend voraus, das der Markt auch um 10% pro Jahr wächst!
      Komischerweise tut er das nicht- insofern beginnt ein Verdrängungswettbewerb. Seit Jahren stagniert der weltweite Markt- der deutsche Binnenmarkt schrumpft sogar!
      D.h. wenn ich 10% Zuwachs habe, muss irgendwer 10% verlieren...realistisch UNMÖGLICH!

      Gehe ich heute zur Bank, erzählt mir mein 25-jähriger Firmenkundenbetreuer heute immer noch den Unsinn von den 10% Wachstum- d.h. es wird heute noch so gelehrt!
      Das Problem ist: der besteht auf diese Formeln und erzählt mir- der 22 Jahre selbstständig ist!!!- wie ich mein Unternehmen zu führen habe...bzw. was ich falsch mache!

      2. Steuerrecht
      Wenn ich heute sehe, wie "den Großen" das Geld -Steuergelder!!!!- in den hintern geblasen wurde- bzw. auch noch wird...und nicht nur der Industrie, sondern auch dem Handel!
      Da gibt es Subventionen hier, Subventionen dort...dazu "Sonderregelungen" bei der Unternehmensbesteuerung...Gewerbesteuerfreiheiten...Förderungen bei der Energiebepreisung...Aussetzung der Ökosteuer...etc.pp.
      Das bekomme ich als kleiner Krauter nicht...im Gegenteil!
      Fällt der Komune plötzlich ein, 2014 war ein schlechtes Jahr und wir erhöhen mal eben den Gewerbesteuerhebesatz nachträglich...dann bekomme ich mal eben eine Zahlungsaufforderung über 2.000 € für 2014...dazu gleich noch einmal 2.000 € für 2015, selbiges für 2016, 2017, 2018 und 2019...sowie heute schon als Vorauszahlung für 2020!
      So darf ich dann eben mal 14.000 € Gewerbesteuer nachzahlen- woher ich das nehme interessiert niemanden!!!!!

      3. Gehälter
      Mit erzählen meine Kunden schon sehr genau, was sie bereit sind zu bezahlen- und was eben nicht!
      Damit nach Abzug von Miete, Strom, Gas, Versicherungen, Steuern etc.pp. am Ende auch noch etwas für mich übrig bleibt, ist es nicht all zu schwer den Spielraum für Gehaltsforderungen meiner Mitarbeiter auszurechnen...
      Einer kann ich Euch aber sagen: Wir sind weit von dem entfernt, was in der Automobil-Industrie gezahlt wird!!!!!

      Da ich aber nebenher eine ganze Menge mit der Automobil-Industrie zu tun habe, verwundert es mich subjektiv immer wieder, wenn mir Menschen aus dem Bereich erzählen:
      "Ich habe gerade mal 2.500 € im Monat...das reicht kaum zum Leben!"
      Bei 2.500 € netto sprechen wir von 60.000 € Brutto pro Jahr...plus Arbeitgeberanteil, der noch oben drauf kommt!!!!!
      Mit 60k brutto zahlt man den Höchststeuersatz...und wenn man bedenkt des der Durchschnittsdeutsche gerade einmal 1.620 € netto verdient?!?!?

      4. Politik
      Mich wundert, dass die Automobil-Industrie nicht rebelliert und gegen die planwirtschaftlichen Ziele der Bundesregierung vorgeht.
      Das als "Allheilmittel" ausgerufene Elektroauto ist nachweislich eine temporäre Lösung- und dazu noch eine extrem teure!!!!!
      Warum lassen sich die Autohersteller auf dieses Diktat ein? Warum stellen sie sich nicht hin und zeigen andere- bessere!!!!!- Möglichkeiten auf...wie z.B. Brennstoffzelle, synthetische Kraftstoffe, etc.pp?!?!?!

      5. Gewerkschaften
      Jahre lang hat man jedes Jahr gestreikt und höhere Gehälter erstritten! Inzwischen gibt es in der gesamten Automobil-Industrie doch kaum jemanden, der nicht in Einkommensregionen liegt, in denen man den Höchststeuersatz zahlt...
      Warum wird trotzdem nach immer mehr gerufen? Warum sind die Gewerkschaften nicht einmal nach Berlin gegangen und haben dort nach Anpassung der Steuern gerufen?!?!?!?

      Das Ganze könnte man nun immer weiter fortführen...
      Aber mir als kleinem Handwerksmeister war es immer klar, dass die "Blase" irgendwann platzen muss...und ich stimme da Hendric voll und ganz zu:
      Ich habe absolut kein Mitleid für die Situation- weil sie sich lange ankündigte und absolut hausgemacht ist!

      Arroganz ist die Kunst, auf seine eigene Dummheit auch noch stolz zu sein!
    • Ich finde für viele geht es eher bei dem Thema darum wie der kleine Mann das alles mitfinanziert.
      Als Dachdecker mit den besagten 2500€ netto mach ich mir nämlich nicht so viele Gedanken was mich fort bewegt sondern wie ich das ohne Verlust duch eine eventuelle Umstellung von Benzin auf Strom hin kriegen soll.

      Wobei ich die Stromgeschichte eh für nicht durchführbar halte, was aber ja unsere Regierung nicht weiter stört und die Stromer unbedingt auf die Straße bringen will bis das Ganze Stromnetz mal zusammen bricht weil es für die Belastung nicht ausgelegt ist.

      Ich habe vor, meinen Wagen noch zwei Jahre zu fahren und dann abzugeben. Da sehe ich noch nicht das Problem einen Käufer zu finden. Und dann?
      Kaufe ich mir wieder einen Verbrenner? Wer kauft den dann in 5 oder 6 Jahren noch? Oder muss ich den dann fahren bis ich mir den Sprit nicht mehr leisten kann weil er durch unsere Klimapolitik immer teurer wird.
      Es wird vielen so gehen die aktuell nicht wissen welchen Schritt sie gehen sollen ohne finanziell Verlust zu machen. So wie ja auch schon viele Dieselfahrer verunsichert sind und nicht mehr wissen was sie kaufen sollen weil eben so richtig keiner weiß was kommt.

      Ist eine sehr vielfältige Diskussion ,in der man über etliche Aspekte nachdenken muss.

      Gruß Jörg

      Das Leben ist zu kurz um kleine hässliche Autos zu fahren
    • Nur weil ein paar vollkommen unbedeutende Absatzmärkte (und dazu zählt Deutschland nun mal) beschließen, die Elektromobilität per Batterie sei das Heilmittel, bricht noch nicht das Ende des Verbrennungsmotors heran. Es gibt auch nicht DIE Lösung für alle Anwendungsfälle - am Ende werden mehrere Technologien parallel (=teuer) nötig sein wenn man keine Abstriche bei Verfügbarkeit und Komfort haben möchte.

      Zum Thema Verdienst - die Gehaltsdebatte ist die völlig falsche - wir brauchen eine Steuerdebatte! @M-Power hat mit seinem Punkt 2 absolut Recht.

      F31 340i sDrive MPPS-ratatatatata-K :hunteR:

      Ein BMW parkt nicht... ein BMW lauert :whistling:

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