Auf den Bergen kocht Wasser sogar schon bei 70°-80°C...auch das ist Physik ![]()
Überhitzung - B48
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auf max. 100 Grad im Kennfeld festgelegt.
Ob diese 10-12 Grad weniger Wassertemperatur nun der Bringer sind kann ich nicht sagen, schaden wird es aber mit Sicherheit nicht.
Diese hohen Temperaturen dienen im Wesentlichen nur der Schadstoffminimierung, sind aber für das gesamte System, besonders für
Kunststoffteile, eine zusätzliche Belastung.
Bei höheren Temperaturen, z.B. 110 Grad, werden aber auch ungeliebte Rückstände im Kühlkreilauf ausdampfern, z.B. Benzin oder Wasser
....also durchaus sinnvoll solch eine zeitweise hohe KM-Temperatur und nicht nur rein Emissionsgetrieben dieses 110 Grad target denke ich
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Ich sprach ja von der Kühlwassertemperatur die abgesenkt wird, nicht verwechseln mit der Öltemperatur.
Wenn du also Benzin im Kühlwasser hättest, was unbedingt ausdampfen soll, dann hättest du ein echtes
Problem mit deinem Fahrzeug

Die Öltemperatur geht mit der Zeit sowieso weiter nach oben, egal was du bei den Wassertemperaturen
als Zielwert eingestellt hast. Da musst du dir also keine Sorgen machen daß im Öl zu wenig Temperatur
anliegt um Rückstände zu verdampfen.
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Wenn die Öltemperatur unabhängig vom Wasser steigen würde, wäre das Kühlsystem irgendwie fehlentwickelt.
Transportierst du mehr Wärme ab, sinkt die Öltemperatur, es sei denn du lieferst (z.B. durch höhere Last) mehr Wärme nach.
Je nach Lastzustand hast du Kühlmittel Sollwerte von 90 bis 108 Grad, Normalbetrieb 104. Damit gibt es dann etwa 100 bis 125 Öl.
Ohne Last mit <80 Wasser (was man nach der Aufheizphase eig. nur mit defektem Thermostat erreichen sollte) wirst du Schwierigkeiten haben >100 Öl zu halten. Schon unfreiwillig ausprobiert, bei offenem Thermostat ist bei 90-95 Grad Öl im Winter Ende, wird auf 100km nicht wärmer, mit funktionsfähigem System sind es stabil 115.
Mit 100 Grad Soll im Kennfeld wird der Effekt nicht so dramatisch sein, da bist du ja noch zwischen "normal" und "high" Betrieb im Seriensetup, wird also mutmaßlich noch ohne Mühen in der 110-115 Grad Größenordnung beim Öl bleiben.
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Weißt einer von euch welche Schlüsselweite sind Schrauben am Ölfiltergehäuse? Es sind Schrauben mit Torx Kopf und weiß nicht ob das E10 oder E11 ist!?
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Wenn du schon einen e10 hast kannst du doch schauen ob der passt?
Wenn nicht sind die 7 Euro auch kein rausgeschmissenes Geld
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Mit 100 Grad Soll im Kennfeld wird der Effekt nicht so dramatisch sein, da bist du ja noch zwischen "normal" und "high" Betrieb im Seriensetup, wird also mutmaßlich noch ohne Mühen in der 110-115 Grad Größenordnung beim Öl bleiben.
Ja, genau so ist das. Hab es nachgemessen übers Diagnosegerät und beim Öl sehe ich da
keine grossartigen Temperaturänderungen im Vergleich zu vorher.
Man sollte es mit der Wassertemperaturabsenkung natürlich nicht übertreiben. 100 Grad finde ich ganz gesund.
Beim Öl ist es aber auch so, daß du irgendwann sehr wohl eine höhere Temperatur bekommst, selbst wenn das
Thermostat kaputt wäre und der Wagen von den Wassertemps lange Zeit zu kalt läuft.
Es dauert nur viel länger. Hat das Öl erst einmal richtig Temperatur aufgenommen (z.b. wegen "Knallgas") dann verbleibt
die Hitze für sehr lange Zeit dort.
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Ich will das jetzt nicht endlos ins OffTopic vertiefen, aber meiner Erfahrung nach: Nein. Kommt aber mit Sicherheit auf das Auto und die Umgebungsbedingungen an.
N55 mit Wasser- und Ölkühler und offenem Wassser-Thermostat bei 5 Grad Außentemperatur kommt auf 100km Autobahn mit viel Mühe auf knapp 100 Grad Öl, wenn man mit etwas erhöhter Drehzahl fährt und fällt innerhalb weniger hundert Meter auf 80-85 wenn man rollen lässt. Wasser kaum über 70. Log der Fahrt habe ich noch irgendwo. An der ersten Ampel nach der Abfahrt steigt die Temperatur dann 5 Grad im Stand an, 10 wenn man Start/Stopp aktiviert, fällt aber auch genauso schnell wieder nach dem Beschleunigen. B-Motoren sind mWn. ein wenig besser isoliert, mag sein dass der Effekt da geringer ist. Aber Fahrtwind und großer Kühler schaffen schon gut Temperatur weg.