Beiträge von Long-Tall-Ernie

    So schlecht sehen die Zündkerzen doch nicht aus.

    Ich kann dir ein Vergleichsfoto vom B58 anhängen, da waren die Kerzen aber nur 31.000 Kilometer verbaut

    und es wurde mit MHD Tuning gefahren.


    Je nachdem ob du vor dem Ausbau ruhige Fahrweise oder schnelle Autobahnetappe hattest sollten die

    Kerzen eine Färbung zwischen Steingrau (bis leicht ins Weiße) oder Rehbraun aufweisen, wenn die Verbrennung

    etwas fetter war.


    Wenn man sich die Endoskopbilder betrachtet sieht es so aus als wenn alle Ventile noch sauber in ihren Sitzen

    anliegen. Bisl Anbackung ist normal solange da nicht riesige schwarze Brocken hängen.

    Die eine weiße Zündkerze sieht mir aber schon etwas zu mager aus.

    Vielleicht kommt deine Laufunruhe durch Spritmangel oder Falschluft ?

    Laufunruhe kann durch minimale Falschluft (Undichtigkeiten oder defektes Tankentlüftungsventil), einer schwächelnden

    Benzinpumpe oder einem nicht mehr einwandfrei arbeitenden Injektor (schlechtes Spritzbild) entstehen.


    Falls du Auslesen kannst dann lass dir doch mal übers OBD2 Protokoll die Gemischkorrekturen Langzeit und Kurzzeit anzeigen,

    dort siehst du ob das Steuergerät evtl. versucht einen Mißstand auszugleichen.

    So, konnte mir selber helfen.

    Das Problem tritt nachvollziehbar auf sobald man mit dem "HU Service Manager Tool" eine History schreibt.

    Das EntryNav kommt wohl mit dem Tool nicht klar und irgendwas wird dabei zerschossen.

    Schon merkwürdig, da ich dieses Programm schon unendlich oft bei verschiedensten Fahrzeugen problemlos

    genutzt habe.


    Lösung was also:

    Headunit nach Fahrzeugauftrag neu nach Werksebene codieren, dann alle gewünschten Änderungen per FDL Codierung nachziehen.

    System läuft wieder und alles ist wie zuvor. Eine alte Backup-Datei einspielen löst solche Probleme NICHT. Die Basis muss neu.

    Die Service Historie bekam ich noch zurück indem ich mittels Kingbolen/Launch Werkstatt-Tester die kompletten Service History Daten

    gelöscht habe (obwohl ja sowieso nichts sichtbar war). Dann habe ich über diesen Werkstatt-Tester alle Serviceeinträge erneut

    Stück für Stück nachgepflegt und in das IDrive geschrieben. Voila - nun erschien auch wieder der Menüpunk "Servicehistorie" im

    IDrive Menü und alle Serviceeinträge sind sichtbar.


    Jetzt ist alles wieder in Ordnung. Die Fehlermeldung über einen internen Steuergerätefehler gibt es jetzt nicht mehr.

    So ist das eben manchmal. Wenn man viel macht ist die Chance eben grösser dass auch was daneben geht.

    Wieder etwas gelernt.


    EntryNav Evo mit dem Headunit Service Tool ist anscheinend riskant. Bei den NBT EVO Systemen hatte ich dagegen nie ein Problem

    mit dieser Software. Beim EntryNav Evo wird ggf. mal was zerschossen, scheint ein Glücksspiel zu sein.

    Also .... ich hab es soweit wieder hinbekommen.

    Habe die Headunit noch mal VO-Codiert und somit nach Werks-Fahrzeugauftrag zurückgesetzt.

    Danach alle von mir gewünschten Änderungen nochmal nachgezogen (z.B. Anzeige von Reifendruck und Temperatur)

    und solche Spielereien. Ich vermute mal das irgendwas nicht richtig zusammen passte und sich auch nicht durch

    manuelles Einspielen eines .FDL Datei Backups wiederherstellen ließ.

    Die Headunit musste wohl tatsächlich einmal auf Werkscodierung gesetzt werden und auf dieser Basis dann alle

    weiteren Codierungen vorgenommen werden.


    Hauptauslöser des ganzen Problems war aber dieses "IDrive History Tool" mit dem man die Servicehistorie schreiben kann.

    Ich verstehe es nur nicht, denn dieses Tool habe ich schon etliche male bei verschiedensten Fahrzeugen ohne Probleme genutzt.

    Nun denn, ich kann die History-Einträge auch mit einem Launch Tester schreiben, aber mit dem Tool war das immer schöner :)


    Ein Problem habe ich aber noch: Die Service-History lässt sich jetzt im Idrive nicht mehr auffinden / anwählen, der Menüpunkt ist weg.

    Per Codierung habe ich das noch einmal deaktiviert und aktiviert - es kommt aber immer noch nichts.

    Werde das Auto jetzt mal über Nacht einschlafen lassen und hoffe daß sich noch etwas tut.


    Ansonsten läuft aber wieder alles perfekt. Mit der Anzeige der Service-History muss ich mich noch beschäftigen, denke das

    bekommt man sicher auch gelöst.


    Neu Flashen möchte ich nicht. Mit E-NET Interface ist mir das zu heikel. Ich hab sowas auch noch nie gemacht und würde

    diesen Schritt niemals ohne Hilfe durch jemanden mit Ahnung durchführen.

    Ich kann ja schon recht viel und habe viel gelernt, aber an Steuergeräte-Flashs bin ich bisher noch nicht ran gegangen.


    Mit dem History Manager werde ich erst mal an dem Fahrzeug nicht mehr arbeiten, sobald ich das mache kommt

    das Problem erneut und ich muss wieder neu codieren.



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    Moin Leute,

    ich habe zur Zeit ein kleines Problem mit meiner Headunit (EntryNav Evo).

    Elektronik ist ja manchmal zickig.

    Hatte am 320i nun Bremsen rundum neu gemacht, sowie Ölwechsel.

    Danach alles Services mit ISTA zurückgestellt und dann mit diesem I-Drive History Tool

    die Serviceeinträge ins Idrive geschrieben.


    Was merkwürdig war, nach den I-Drive Einträgen konnte ich im I-Drive keine Service-History

    mehr einsehen. Eigentlich funktioniert das Tool einwandfrei und ich nutze es schon zig male

    an meinen und verschiedensten BMWs.


    Nun ja, da dachte ich mir ich codiere die Headunit erneut, mit dem Eintrag "Service History_aktiv",

    wie man es eben so macht wenn man diese Ansicht aktiveren möchte.

    Sowas alles war nie ein Problem.


    Jedenfalls habe ich nun folgenden Effekt:

    Wenn ich im I-Drive mit dem Controllerknopf durch die Kacheln navigieren möchte passiert einfach nichts.

    Man sieht die Kacheln im Hauptmenu, bewegt den Controller und nichts passiert. Es sind keine manuellen

    Eingaben möglich. Die Tasten "MAP, COM, MENU" usw. funktionien und man kommt dann ins Telefonbuch

    oder die Navikarte. Nur eben wenn ich am Controller drehe und drücke passiert nichts mehr.


    Ich kann über die Sprachsteuerung z.B. befehlen daß die Reifendruckeinstellungen angezeigt werden sollen,

    oder die Sportanzeigen usw. Das klappt dann auch, nur eben keine weitere Eingabemöglichkeit mit dem

    Controller-Knopf.


    Im Fehlerspeicher habe ich den Code "B7F8C5 - interner Steuergerätefehler (Software defekt)" was nicht gerade

    gut klingt. Hab dann versucht über Bimmercode ein Backup zurück zu spielen - erfolglos.

    Dann Esys angeschlossen und meine alte, gesichterte Serienkonfiguration für die Headunit geladen und diese codiert,

    aber der Fehler bleibt.


    Ich glaube ich muss die Software einmal komplett neu augespielt bekommen, weil sich diesesmal wohl die

    Headunit irgendwie "verschluckt" haben muss.


    Hat das schon einmal jemand gehabt ?

    Gibt es einen fähigen Codierer in der Gegend von Hamm (PLZ 59065) der die Headunit einzeln updaten kann ?


    Da ich ja ein Linux-Display nachgerüstet habe befürchte ich auch daß ich dafür erst einmal wieder kurz das

    orignale 6,5" Display anschließen muss ?


    Mann Mann, verdammte Elektronik

    Schliesse mal an die Batterie eine kleine Last (z.B. eine 12V H4 Glühlampe o.ä.) an und messe die Spannung.

    Im Leerlauf können Batterien erst mal tolle Werte liefern, aber wehe sie werden ein wenig belastet.

    Bricht die Spannung bereits bei einer kleinen Last sichtbar ein, ist sie tot.


    Mit 12 V hast du gerade mal so 50% deiner Kapazität. Das ist, wie nexo schon schrieb, viel zu wenig.

    Vor allem weil es direkt nach dem Aufladen und im unbelasteten Zustand so wenig ist.

    Die Batterien sollten nur bis höchstens 40% ihrer Kapazität entladen werden, alles darunter schadet dauerhaft.

    Hier befand sich die Batterie ja bereits.

    Auch wenn sie jetzt neu war, wenn so ein Teil einmal richtig tiefenentladen wurde kann sie direkt schon

    vollständig kaputt sein - mindestens aber hat sie jetzt deutliche Kapazitätseinbußen.


    Das Regenerationsprogramm vom Ladegerät macht nichts anderes als die Batterie kontrolliert mit einer

    Überspannung aufzuladen, so daß sie in den Bereich des Gasens gelangt und der Elektrolyt quasi leicht

    anfängt zu kochen. Dies bewirkt daß Sulfatablagerungen an den Bleiplatten durch entstehende Gasblasen

    abgelöst werden und die Batterie wieder funktionsfähig wird.

    (Sulfatablagerungen bekommst du übrigens durch Tiefenentladungen.)


    Die Regeneration ist ein absolutes "Ich hab nichts mehr zu verlieren - Notprogramm" und sollte nur im

    absoluten Notfall angewandt werden. Die Batterie altert durch Nutzung solcher Ladeprogramme noch

    einmal merklich.

    Weiterhin ist dieses Programm NICHT für AGM Batterien geeignet. Die AGMs sind anders aufgebaut und

    haben ihr Elektrolyt in Flies gebunden, was sie für den Einbau praktisch lageunabhängig macht, während

    eine normale Blei-Säure Batterie dann auslaufen würde.


    Das Regenerationsprogramm ist für AGM Batterien tödlich.

    Man sollte es auch nicht unbedingt anwenden während die Batterie noch mit der Bordelektronik verbunden ist,

    da teils Ladespannungen von über 16 V auftreten können. Nicht so toll für Steuergeräte.

    Genau darauf wollte ich auch hinaus, weil ich die Erfahrung selber mit MGFlasher gemacht habe.

    Es betrifft dann auch die Klangeinstellungen, die immer wieder zurückgesetzt werden.


    Installier den alten Custom Code und du wirst Ruhe haben, kann es defintiv bestätigen.

    Bitte prüfe auch mal ob die Klangeinstellungen gespeichert werden.

    Dreh z.B. den Fader und meinetwegen die Höhen ganz nach rechts auf, schließe das

    Auto ab, und schau ob dort die Einstellungen ebenfalls wieder zurückgestellt wurden.


    Wenn ja, kann ich dir evtl. mehr zu dem Problem sagen.