Beiträge von Long-Tall-Ernie

    Bitte prüfe auch mal ob die Klangeinstellungen gespeichert werden.

    Dreh z.B. den Fader und meinetwegen die Höhen ganz nach rechts auf, schließe das

    Auto ab, und schau ob dort die Einstellungen ebenfalls wieder zurückgestellt wurden.


    Wenn ja, kann ich dir evtl. mehr zu dem Problem sagen.

    Die Denkweise ist bestimmt nicht falsch :)

    Aber ich glaube nicht daß der Druckverlust sofort und unmittelbar ausgeglichen wird,

    der Druck muss sich ja erst wieder aufbauen, so daß es auf dem Tester zu einem längeren

    zeitlichen Versatz kommt.


    Es könnte sicher auch nicht schaden sich die Wastegate-Ansteuerung mit anzusehen.

    Damit der Turbo schneller drehen kann muss das Wastegate ja länger (oder öfter) geschlossen bleiben

    als sonst üblich.


    Zuletzt bliebe sonst nur der Rauch-Test.

    Spätestens wenn ein Leck zu groß wird, wird man es definitiv merken :)


    Falls die KGE kaputt ist könnte ein Rauch-Test auch tückisch ausfallen, weil kein Rauch nach aussen tritt

    und das Leck intern ist.


    Naja, irgendwo muss man anfangen und ich würde erst einmal sicherstellen daß kein Leck besteht.

    Anscheinend hast du ein Diagnosegerät.

    Hol dir doch mal die Werte zum Ladedruck - Soll/Ist auf den Bildschirm und vergleiche.

    Falls das Ladeluftsystem undicht ist siehst du das anhand der Abweichungen bei den Drücken.


    Falls dem so ist solltest du so auch nicht zu lange herumfahren.

    Hintergrund ist der, daß der Turbo versucht über mehr Drehzahl den Ladedruck unter allen

    Umständen auf den Sollwert zu bringen. Verlierst du wegen Undichtigkeiten Druck, beginnt

    der Lader schneller zu drehen um es auszugleichen.

    Dabei wird er mehr belastet und kann u.U. auf Dauer sogar Überdreh-Schäden bekommen.


    Das Tückische ist auch, daß man anfangs keinen Leistungsverlust bemerkt wenn der Turbo es noch

    ausgeglichen bekommt. Nur daß er dabei mehr belastet wird und irgendwann Schäden nehmen kann.

    Deshalb habe ich auch nur Standard-Beläge und Scheiben gekauft.

    Kein Hipster-Schickimicki Gedöns. Wenn man sein Fahrzeug regelmässig wäscht

    und bei den Felgen vielleicht mal mit nem Lappen etwas Hartwachs aufträgt

    passiert da auch nicht viel.


    Von den Ceramic hatte ich ebenfalls nichts gutes gehört.

    Stauben eigentlich fast genau so wie andere, nur halt heller, so daß alleine deswegen

    schon der bessere Eindruck entsteht.


    Ich werde wohl nach Ostern, wenn das Wetter passt, die Bremsen montieren und

    dann wird es die Zeit zeigen. Falls es irgendwann mit rubbeln oder zittern anfangen

    sollte fliegt der Rotz direkt runter.

    Ich bin aber guter Dinge daß die ATEs schon ganz ok laufen werden.

    Bei den Clone-Interfaces muss du aber vorsichtig sein.

    Auch wenn die Software scheinbar BMW F-und G unterstützt kannst du Kommunikationsprobleme

    bekommen. Das reicht von "keine Verbindung" bis zum Einfrieren der Software.


    Abhängig ist das von der Qualität der Platine. Im Netz gibt es dazu sogar Anleitungen welche Bauteile

    man bei den Clones besser auslötet und durch hochwertigere ersetzt.


    Habe mich nicht mehr so viel mit Delphi beschäftigt, aber ich habe noch im Ohr daß die Geräte mit

    Doppelplatine die hochwertigeren sind. Die Single-Boards machen insbesondere bei neueren BMWs

    ab F30 Baureihe Probleme.

    Wird letztendlich also von der Kaufquelle und der Qualität des Clons abhängen, wie auch von der

    benutzen Firmware die dort aufgespielt ist.


    Delphi eignet sich aber hervorragend für ältere BMWs, beispielsweise E30 - E46, das konnte ich damals

    so feststellen. Da kam Verbindung zustande, die selbst modernere Werkstatt-Tester nicht mehr bei

    den ganz alten Fahrzeugen schafften.


    Die Delphi-Software sollte sich mit etwas Recherche im Netz finden lassen, Links dazu posten ist hier

    verboten und nicht im Interesse des Seitenbetreibers.

    Bei der Software existieren vereinzelnd Fake-Versionen. Da wird z.B. bei alten 2014er Versionen einfach

    die Versionsnummer im Quellcode umgeschrieben und eine vermeintlich neuere Variante angepriesen.

    Auf diese Art verkaufen einige Abzocker scheinbar neueste Versionen.


    Weil die neueren Delphi-Versionen schwieriger zu knacken sind, gehen manche Schlaumeier her und

    kopieren in ältere, bereits geknackte Versionen die Datenbanken der neueren Versionen hinein.

    Sie kreieren also einen bunten Mix und überschreiben dazu die Versionsnummer im Startlogo und

    der Programmleiste.

    Das funktioniert soweit auch, aber mit so etwas würde ich keinesfalls an Fahrzeugen Rückstellungen,

    Programmierschritte oder Anpassungen durchführen.

    Man stelle sich einmal vor die Software stürzt mitten im Prozess ab oder führt eine ganz andere

    Funktion aus, weil die Datensätze gar nicht richtig zusammenpassen ....


    Clone-Interfaces würde ich auch nur dort kaufen, wo über Foren und gute Mundpropaganda bereits

    Erfahrungen zum Verkäufer gesammelt wurden.

    Es gab damals teilweise schlechte Interfaces, deren Pegelwandler mit zu hohen oder falschen Spannungen

    arbeiteten und in Einzelfällen Steuergeräte zerstörten.


    Grösstenteils funktionieren diese Clones zwar, aber trotzdem besser immer Vorsicht walten lassen.


    Mittlerweile kosten richtige Tester nicht mehr so viel Geld. Es müssen doch nicht die teuren

    Top-Geräte sein. Launch und Kingbolen hauen Geräte mit lebenslangen Updates raus, die nicht

    zu teuer sind.

    Bevor man das Risiko eingeht an schlechte Hardware/Software (letzteres ggf. mit Virus) zu gelangen

    sollte man besser einmalig in einen guten Tester investieren.

    Würde bei so einem Auto auch nicht unnötig basteln und mich nach einer gebrauchten

    Abdeckung umsehen.


    Falls doch basteln angesagt ist, würde ich es sonst mit einer passenden Stiftschraube versuchen.

    Gewinde in die Laderaumabdeckung schneiden, Stiftschraube eindrehen und den überstehenden

    Teil mit einem schwarzen Schrumpfschlauch überziehen damit das besser aussieht und nicht so

    billig metallisch glänzt.

    Vorher das Ende der Stiftschraube ein Stück weit mittels Bandschleifer oder Schleifstein abdrehen.

    Auf den Fotos sieht man ja daß das Ende des Nippels vom Durchmesser her etwas schmaler ausfällt.