Beiträge von Long-Tall-Ernie

    Also soweit mit bekannt ist wird die Laufruhe bei betriebswarmen Motor im Stand und bei Leerlauf gemessen, nicht während man fährt.


    Auf den Bildern sieht man daß - jedesmal wenn du vom Gas gehst - der Lambdawert kurz stark nach oben schießt.

    Das ist normal, denn wenn die Schubabschaltung greift wird kurz noch ein Schwall Sauerstoff durch den Motor geleitet, was die Sonde

    dann detektiert.

    Aber .... direkt danach sollte der Lamdawert wieder schnurgerade bei 1 liegen. Du hast eine Breitbandsonde die diese Spitze sehr schnell

    auf Lamda 1 ausregeln sollte.

    Auf deinem zweiten Log-Bild sieht man aber dass es nach dieser Sauerstoffspitze erst einmal in den Keller geht und unterhalb Lamda 0,95 anfettet.

    Danach erst pendelt sich die Kurve wieder schön nahe der 1,0 ein. Du hast also einen stärkeren Gegenschwinger nach unten (fett) hin.


    An der Stelle wo du im Bild auf 100% Pedalstellung gehst - also Vollgas gibst - sollte es dagegen kurz stärker anfetten. Hier liegst du jedoch vom Wert zu mager

    und ein ganzes Stück oberhalb Lamda 1,0

    Sieht irgendwie merkwürdig aus. Die Abweichung ist jetzt nicht extrem stark, aber ein z.B. defektes Tankventil oder leichte Falschluft könnte so eine

    Abweichung sicher hervorrufen.

    Das Tankventil kannst du ja testen indem du es mechanisch abklemmst und dessen Luftleitung zur Ansauge hin mit einem Stopfen verschliesst,

    während du die Leitung tankseitig einfach offen baumeln und die Benzindämpfe in die Umwelt lässt.

    Elektrisch belässt du den Stecker auf dem Ventil, damit kein Fehler kommt. Und dann schau dir noch mal den Einfluss auf den Lamdawert an.


    Ich hab dir mal ein älteres Vergleichsbild angehangen, war 2018 an einem E91 mit Breitbandlamdasonde.

    Dabei wurde ebenfalls Gas gegeben und wieder vom Gas gegangen.

    Auch hier sieht man wie der Lamdawert erst stark nach oben schießt wenn Gas weggenommen wurde und wie sich die Geschichte direkt

    wieder auf Ideallinie von Lamda 1 einpegelt.

    Und wenn du nun in der Mitte bei der hellblauen Cursorlinie schaust erkennst du dass die Abweichung zum Idealwert 1 nur ganz minimal ist

    und es nicht so einen starken Schwinger unterhalb von 0,95 und weniger gibt.


    Das Foto zeigt im ersten Graphen die Sondenspannung, und im unteren Graphen den Lamdawert (wie bei dir)

    Der untere Graph wäre also der wo du vergleichen musst.

    Sehr merkwürdig.

    Bordspannung ist gut ? Dieser Stellmotor zieht ordentlich Strom.

    Und wenn man die Zündung einschaltet fahren doch so einige Prozeduren durch.

    Bin mir nicht sicher, aber ich meine dass neben der Drosselklappe auch der Valvetronic-Motor

    einmal komplett durchfährt sobald die Zündung eingeschaltet wird.

    Vielleicht packt er es nicht mehr wenn die Batterie schwach ist ?


    Oder das Ding hat halt einen weg und macht wie es will.

    P.S.


    Hier das schon einer gemacht. Ist also nicht sooooo schwierig ....

    (cooles T-Shirt hat der Typ) :)


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    An eine defekte Excenterwelle glaube ich nicht, bei deiner Laufleistung.

    Wahrscheinlich eher eine Leitungsunterbrechung oder der Motor selber ist kaputt.

    Schau auch mal ob nicht einer Sicherung der Spannungsversorgung für den Motor defekt ist.

    Fahren kannst du so vorerst mal, die Luftregelung erfolgt jetzt ersatzweise über die Drosselklappe

    aber optimal ist es natürlich nicht.


    Ich weiß aber nicht wie hoch der Aufwand ist den Stellmotor zu tauschen, falls er defekt sein sollte.

    Bei den E90 Modellen ging es recht easy und ich schätze mal beim B58 wird es ähnlich sein.

    So schlecht sehen die Zündkerzen doch nicht aus.

    Ich kann dir ein Vergleichsfoto vom B58 anhängen, da waren die Kerzen aber nur 31.000 Kilometer verbaut

    und es wurde mit MHD Tuning gefahren.


    Je nachdem ob du vor dem Ausbau ruhige Fahrweise oder schnelle Autobahnetappe hattest sollten die

    Kerzen eine Färbung zwischen Steingrau (bis leicht ins Weiße) oder Rehbraun aufweisen, wenn die Verbrennung

    etwas fetter war.


    Wenn man sich die Endoskopbilder betrachtet sieht es so aus als wenn alle Ventile noch sauber in ihren Sitzen

    anliegen. Bisl Anbackung ist normal solange da nicht riesige schwarze Brocken hängen.

    Die eine weiße Zündkerze sieht mir aber schon etwas zu mager aus.

    Vielleicht kommt deine Laufunruhe durch Spritmangel oder Falschluft ?

    Laufunruhe kann durch minimale Falschluft (Undichtigkeiten oder defektes Tankentlüftungsventil), einer schwächelnden

    Benzinpumpe oder einem nicht mehr einwandfrei arbeitenden Injektor (schlechtes Spritzbild) entstehen.


    Falls du Auslesen kannst dann lass dir doch mal übers OBD2 Protokoll die Gemischkorrekturen Langzeit und Kurzzeit anzeigen,

    dort siehst du ob das Steuergerät evtl. versucht einen Mißstand auszugleichen.

    So, konnte mir selber helfen.

    Das Problem tritt nachvollziehbar auf sobald man mit dem "HU Service Manager Tool" eine History schreibt.

    Das EntryNav kommt wohl mit dem Tool nicht klar und irgendwas wird dabei zerschossen.

    Schon merkwürdig, da ich dieses Programm schon unendlich oft bei verschiedensten Fahrzeugen problemlos

    genutzt habe.


    Lösung was also:

    Headunit nach Fahrzeugauftrag neu nach Werksebene codieren, dann alle gewünschten Änderungen per FDL Codierung nachziehen.

    System läuft wieder und alles ist wie zuvor. Eine alte Backup-Datei einspielen löst solche Probleme NICHT. Die Basis muss neu.

    Die Service Historie bekam ich noch zurück indem ich mittels Kingbolen/Launch Werkstatt-Tester die kompletten Service History Daten

    gelöscht habe (obwohl ja sowieso nichts sichtbar war). Dann habe ich über diesen Werkstatt-Tester alle Serviceeinträge erneut

    Stück für Stück nachgepflegt und in das IDrive geschrieben. Voila - nun erschien auch wieder der Menüpunk "Servicehistorie" im

    IDrive Menü und alle Serviceeinträge sind sichtbar.


    Jetzt ist alles wieder in Ordnung. Die Fehlermeldung über einen internen Steuergerätefehler gibt es jetzt nicht mehr.

    So ist das eben manchmal. Wenn man viel macht ist die Chance eben grösser dass auch was daneben geht.

    Wieder etwas gelernt.


    EntryNav Evo mit dem Headunit Service Tool ist anscheinend riskant. Bei den NBT EVO Systemen hatte ich dagegen nie ein Problem

    mit dieser Software. Beim EntryNav Evo wird ggf. mal was zerschossen, scheint ein Glücksspiel zu sein.

    Also .... ich hab es soweit wieder hinbekommen.

    Habe die Headunit noch mal VO-Codiert und somit nach Werks-Fahrzeugauftrag zurückgesetzt.

    Danach alle von mir gewünschten Änderungen nochmal nachgezogen (z.B. Anzeige von Reifendruck und Temperatur)

    und solche Spielereien. Ich vermute mal das irgendwas nicht richtig zusammen passte und sich auch nicht durch

    manuelles Einspielen eines .FDL Datei Backups wiederherstellen ließ.

    Die Headunit musste wohl tatsächlich einmal auf Werkscodierung gesetzt werden und auf dieser Basis dann alle

    weiteren Codierungen vorgenommen werden.


    Hauptauslöser des ganzen Problems war aber dieses "IDrive History Tool" mit dem man die Servicehistorie schreiben kann.

    Ich verstehe es nur nicht, denn dieses Tool habe ich schon etliche male bei verschiedensten Fahrzeugen ohne Probleme genutzt.

    Nun denn, ich kann die History-Einträge auch mit einem Launch Tester schreiben, aber mit dem Tool war das immer schöner :)


    Ein Problem habe ich aber noch: Die Service-History lässt sich jetzt im Idrive nicht mehr auffinden / anwählen, der Menüpunkt ist weg.

    Per Codierung habe ich das noch einmal deaktiviert und aktiviert - es kommt aber immer noch nichts.

    Werde das Auto jetzt mal über Nacht einschlafen lassen und hoffe daß sich noch etwas tut.


    Ansonsten läuft aber wieder alles perfekt. Mit der Anzeige der Service-History muss ich mich noch beschäftigen, denke das

    bekommt man sicher auch gelöst.


    Neu Flashen möchte ich nicht. Mit E-NET Interface ist mir das zu heikel. Ich hab sowas auch noch nie gemacht und würde

    diesen Schritt niemals ohne Hilfe durch jemanden mit Ahnung durchführen.

    Ich kann ja schon recht viel und habe viel gelernt, aber an Steuergeräte-Flashs bin ich bisher noch nicht ran gegangen.


    Mit dem History Manager werde ich erst mal an dem Fahrzeug nicht mehr arbeiten, sobald ich das mache kommt

    das Problem erneut und ich muss wieder neu codieren.



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    Moin Leute,

    ich habe zur Zeit ein kleines Problem mit meiner Headunit (EntryNav Evo).

    Elektronik ist ja manchmal zickig.

    Hatte am 320i nun Bremsen rundum neu gemacht, sowie Ölwechsel.

    Danach alles Services mit ISTA zurückgestellt und dann mit diesem I-Drive History Tool

    die Serviceeinträge ins Idrive geschrieben.


    Was merkwürdig war, nach den I-Drive Einträgen konnte ich im I-Drive keine Service-History

    mehr einsehen. Eigentlich funktioniert das Tool einwandfrei und ich nutze es schon zig male

    an meinen und verschiedensten BMWs.


    Nun ja, da dachte ich mir ich codiere die Headunit erneut, mit dem Eintrag "Service History_aktiv",

    wie man es eben so macht wenn man diese Ansicht aktiveren möchte.

    Sowas alles war nie ein Problem.


    Jedenfalls habe ich nun folgenden Effekt:

    Wenn ich im I-Drive mit dem Controllerknopf durch die Kacheln navigieren möchte passiert einfach nichts.

    Man sieht die Kacheln im Hauptmenu, bewegt den Controller und nichts passiert. Es sind keine manuellen

    Eingaben möglich. Die Tasten "MAP, COM, MENU" usw. funktionien und man kommt dann ins Telefonbuch

    oder die Navikarte. Nur eben wenn ich am Controller drehe und drücke passiert nichts mehr.


    Ich kann über die Sprachsteuerung z.B. befehlen daß die Reifendruckeinstellungen angezeigt werden sollen,

    oder die Sportanzeigen usw. Das klappt dann auch, nur eben keine weitere Eingabemöglichkeit mit dem

    Controller-Knopf.


    Im Fehlerspeicher habe ich den Code "B7F8C5 - interner Steuergerätefehler (Software defekt)" was nicht gerade

    gut klingt. Hab dann versucht über Bimmercode ein Backup zurück zu spielen - erfolglos.

    Dann Esys angeschlossen und meine alte, gesichterte Serienkonfiguration für die Headunit geladen und diese codiert,

    aber der Fehler bleibt.


    Ich glaube ich muss die Software einmal komplett neu augespielt bekommen, weil sich diesesmal wohl die

    Headunit irgendwie "verschluckt" haben muss.


    Hat das schon einmal jemand gehabt ?

    Gibt es einen fähigen Codierer in der Gegend von Hamm (PLZ 59065) der die Headunit einzeln updaten kann ?


    Da ich ja ein Linux-Display nachgerüstet habe befürchte ich auch daß ich dafür erst einmal wieder kurz das

    orignale 6,5" Display anschließen muss ?


    Mann Mann, verdammte Elektronik