Beiträge von Long-Tall-Ernie

    Empfehlenswert sind Systeme die auf Linux Basis laufen, weil die nicht ne halbe Minute und länger

    brauchen bis sie gebootet haben.

    Da würdest du sonst irre werden wenn du jedesmal nach "Zündung AN" so lange warten müsstest

    bis alles hochgefahren ist und endlich läuft.


    Bei den Linux Systemen ist es nur so, daß du mit dem Smartphone gekoppelt sein musst, während

    auf Android basierende Systeme die Möglichkeit einer eigenen SIM Karte bieten, eine separate GPS Antenne

    nutzen und auch die Installation aller weiteren Apps zulassen, selbst wenn sie nicht mit Android Auto kompatibel sind.

    Aber im Endeffekt braucht man nicht 1000 zusätzliche Apps , nutzt man eh nicht und Android Auto bietet genug Funktionsumfang.


    Ein Display auf Linux Basis läuft schnell und ist auch stabil, das ist wichtiger.

    Einbau ist relativ simpel. Blenden am Armaturenbrett ausclipsen, Display und Navirechner losschrauben, den mitgelieferten

    Zwischenkabelbaum mit dem Quadlockstecker zwischenstecken, ein Lichtleiterkabel umpinnen und das neue Display

    anschrauben bzw. dort das APIX Kabel anstecken.


    Ich bin sehr zufrieden damit.

    Je nachdem was du für ein System ab Werk hast muss noch unterschieden werden ob du über AUX oder Bluetooth

    die Tonverbindung herstellen kannst. Ich hatte eine 6,5" Navi Business mit Freisprecheinrichtung.

    Ton und Telefonie geht direkt über Bluetooth und das Werksmikro am Dachhimmel. Aber die Sprachsteuerung für den

    Google Assistent läuft wohl über ein eigenes System und da musste ich noch ein separates Mikro unauffällig installieren.

    Bei mir oben in der Ecke am Funktionszentrum-Dach - sieht man fast nicht. Danach verstand mich der Assistant auch endlich.

    Kann je nach Fahrzeugmodell etwas tricky werden bei der Ersteinrichtung, kommt auf die Serienausstattung an.


    Mit etwas codieren konnte ich das ehemalige 6,5" Display auf höhere Auflösung ändern, so daß man nun auch 3 Kacheln im

    originalen BMW Menü bekommt und die Proportionen schön passen.


    Bilder sind ein 10,25" Display - grösser würde ich nicht empfehlen weil es sonst zu wuchtig aussieht.

    Ehrlich gesagt hab ich sonst nicht viel weiter davon angesehen, aber fand interessant

    dass dieses Problem mit dem Servicemanager halt auch andere betrifft.


    Was die da sonst so treiben ist mir auch wumpe.


    Am Ende konnte ich mir sowieso selber helfen, auch wenn es etwas tricky war.

    Dafür lernt man eben wieder was, wenn auch mit anfänglichem Schrecken.


    Dieses Thema hier könnte evtl. anderen als Warung dienen dieses Tool nicht

    unbedingt mit nem EntryNav zu benutzen.

    Also soweit mit bekannt ist wird die Laufruhe bei betriebswarmen Motor im Stand und bei Leerlauf gemessen, nicht während man fährt.


    Auf den Bildern sieht man daß - jedesmal wenn du vom Gas gehst - der Lambdawert kurz stark nach oben schießt.

    Das ist normal, denn wenn die Schubabschaltung greift wird kurz noch ein Schwall Sauerstoff durch den Motor geleitet, was die Sonde

    dann detektiert.

    Aber .... direkt danach sollte der Lamdawert wieder schnurgerade bei 1 liegen. Du hast eine Breitbandsonde die diese Spitze sehr schnell

    auf Lamda 1 ausregeln sollte.

    Auf deinem zweiten Log-Bild sieht man aber dass es nach dieser Sauerstoffspitze erst einmal in den Keller geht und unterhalb Lamda 0,95 anfettet.

    Danach erst pendelt sich die Kurve wieder schön nahe der 1,0 ein. Du hast also einen stärkeren Gegenschwinger nach unten (fett) hin.


    An der Stelle wo du im Bild auf 100% Pedalstellung gehst - also Vollgas gibst - sollte es dagegen kurz stärker anfetten. Hier liegst du jedoch vom Wert zu mager

    und ein ganzes Stück oberhalb Lamda 1,0

    Sieht irgendwie merkwürdig aus. Die Abweichung ist jetzt nicht extrem stark, aber ein z.B. defektes Tankventil oder leichte Falschluft könnte so eine

    Abweichung sicher hervorrufen.

    Das Tankventil kannst du ja testen indem du es mechanisch abklemmst und dessen Luftleitung zur Ansauge hin mit einem Stopfen verschliesst,

    während du die Leitung tankseitig einfach offen baumeln und die Benzindämpfe in die Umwelt lässt.

    Elektrisch belässt du den Stecker auf dem Ventil, damit kein Fehler kommt. Und dann schau dir noch mal den Einfluss auf den Lamdawert an.


    Ich hab dir mal ein älteres Vergleichsbild angehangen, war 2018 an einem E91 mit Breitbandlamdasonde.

    Dabei wurde ebenfalls Gas gegeben und wieder vom Gas gegangen.

    Auch hier sieht man wie der Lamdawert erst stark nach oben schießt wenn Gas weggenommen wurde und wie sich die Geschichte direkt

    wieder auf Ideallinie von Lamda 1 einpegelt.

    Und wenn du nun in der Mitte bei der hellblauen Cursorlinie schaust erkennst du dass die Abweichung zum Idealwert 1 nur ganz minimal ist

    und es nicht so einen starken Schwinger unterhalb von 0,95 und weniger gibt.


    Das Foto zeigt im ersten Graphen die Sondenspannung, und im unteren Graphen den Lamdawert (wie bei dir)

    Der untere Graph wäre also der wo du vergleichen musst.

    Sehr merkwürdig.

    Bordspannung ist gut ? Dieser Stellmotor zieht ordentlich Strom.

    Und wenn man die Zündung einschaltet fahren doch so einige Prozeduren durch.

    Bin mir nicht sicher, aber ich meine dass neben der Drosselklappe auch der Valvetronic-Motor

    einmal komplett durchfährt sobald die Zündung eingeschaltet wird.

    Vielleicht packt er es nicht mehr wenn die Batterie schwach ist ?


    Oder das Ding hat halt einen weg und macht wie es will.

    P.S.


    Hier das schon einer gemacht. Ist also nicht sooooo schwierig ....

    (cooles T-Shirt hat der Typ) :)


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    An eine defekte Excenterwelle glaube ich nicht, bei deiner Laufleistung.

    Wahrscheinlich eher eine Leitungsunterbrechung oder der Motor selber ist kaputt.

    Schau auch mal ob nicht einer Sicherung der Spannungsversorgung für den Motor defekt ist.

    Fahren kannst du so vorerst mal, die Luftregelung erfolgt jetzt ersatzweise über die Drosselklappe

    aber optimal ist es natürlich nicht.


    Ich weiß aber nicht wie hoch der Aufwand ist den Stellmotor zu tauschen, falls er defekt sein sollte.

    Bei den E90 Modellen ging es recht easy und ich schätze mal beim B58 wird es ähnlich sein.

    So schlecht sehen die Zündkerzen doch nicht aus.

    Ich kann dir ein Vergleichsfoto vom B58 anhängen, da waren die Kerzen aber nur 31.000 Kilometer verbaut

    und es wurde mit MHD Tuning gefahren.


    Je nachdem ob du vor dem Ausbau ruhige Fahrweise oder schnelle Autobahnetappe hattest sollten die

    Kerzen eine Färbung zwischen Steingrau (bis leicht ins Weiße) oder Rehbraun aufweisen, wenn die Verbrennung

    etwas fetter war.


    Wenn man sich die Endoskopbilder betrachtet sieht es so aus als wenn alle Ventile noch sauber in ihren Sitzen

    anliegen. Bisl Anbackung ist normal solange da nicht riesige schwarze Brocken hängen.

    Die eine weiße Zündkerze sieht mir aber schon etwas zu mager aus.

    Vielleicht kommt deine Laufunruhe durch Spritmangel oder Falschluft ?

    Laufunruhe kann durch minimale Falschluft (Undichtigkeiten oder defektes Tankentlüftungsventil), einer schwächelnden

    Benzinpumpe oder einem nicht mehr einwandfrei arbeitenden Injektor (schlechtes Spritzbild) entstehen.


    Falls du Auslesen kannst dann lass dir doch mal übers OBD2 Protokoll die Gemischkorrekturen Langzeit und Kurzzeit anzeigen,

    dort siehst du ob das Steuergerät evtl. versucht einen Mißstand auszugleichen.

    So, konnte mir selber helfen.

    Das Problem tritt nachvollziehbar auf sobald man mit dem "HU Service Manager Tool" eine History schreibt.

    Das EntryNav kommt wohl mit dem Tool nicht klar und irgendwas wird dabei zerschossen.

    Schon merkwürdig, da ich dieses Programm schon unendlich oft bei verschiedensten Fahrzeugen problemlos

    genutzt habe.


    Lösung was also:

    Headunit nach Fahrzeugauftrag neu nach Werksebene codieren, dann alle gewünschten Änderungen per FDL Codierung nachziehen.

    System läuft wieder und alles ist wie zuvor. Eine alte Backup-Datei einspielen löst solche Probleme NICHT. Die Basis muss neu.

    Die Service Historie bekam ich noch zurück indem ich mittels Kingbolen/Launch Werkstatt-Tester die kompletten Service History Daten

    gelöscht habe (obwohl ja sowieso nichts sichtbar war). Dann habe ich über diesen Werkstatt-Tester alle Serviceeinträge erneut

    Stück für Stück nachgepflegt und in das IDrive geschrieben. Voila - nun erschien auch wieder der Menüpunk "Servicehistorie" im

    IDrive Menü und alle Serviceeinträge sind sichtbar.


    Jetzt ist alles wieder in Ordnung. Die Fehlermeldung über einen internen Steuergerätefehler gibt es jetzt nicht mehr.

    So ist das eben manchmal. Wenn man viel macht ist die Chance eben grösser dass auch was daneben geht.

    Wieder etwas gelernt.


    EntryNav Evo mit dem Headunit Service Tool ist anscheinend riskant. Bei den NBT EVO Systemen hatte ich dagegen nie ein Problem

    mit dieser Software. Beim EntryNav Evo wird ggf. mal was zerschossen, scheint ein Glücksspiel zu sein.