Beiträge von neXus

    klemmt man die Behelfsbatterie ab und lernt die neue an

    Das Power Management kann dann ja nicht wissen, dass eine andere Batterie eingebaut wurde, weil es ja getäuscht wurde. Eine andere (neue) Batterie hat einen anderen SOC- und SOH-Wert, als die bisherige Batterie. Dazu sind die bisherigen SOC-Werte im Ladezustandshistogramm abgespeichert.


    Die SOH-Werte der neuen Batterie könnten vom APM als inkonsistent und unlogisch bewertet werden und zu unerwünschten Folgerscheinungen im APM führen. Das ist jetzt nur eine Vermutung von mir - dazu habe ich keine näheren Informationen, wie das APM darauf reagieren könnte. Fakt ist aber, dass die Zustandsdaten der Batterie an die DME übermittelt und von ihr genutzt werden.


    Aber für was sollten die SOC-Werte eigentlich Ladezustandshistogramm abgespeichert worden sein? Ich weiß jetzt nur, dass damit u.a. der Status der Startfähigkeit bestimmt wird. Habe das noch nicht erlebt, aber es kann sein, dass das Auto bei unzureichender Startfähigkeit, den Start verweigert und eine Meldung an den Fahrer ausgibt. Also unsinnige endlose Orgeleien bis zur absoluten Stille am Schluss sind vermutlich gar nicht mehr möglich. =O


    Nur bei einem registrierten Batteriewechsel werden die bisherigen Daten zurückgesetzt. In Kenntnis dieser technischen Gegebenheiten sollte man ausschließlich einen korrekten Batteriewechsel, d.h. mit Registrierung machen.


    Ein stromloses Auto während eines korrekt durchgeführten Batteriewechsels stellt kein Problem dar. Im Gegenteil – dies ist ja auch die übliche und vorgeschriebene Vorgehensweise.

    Hab' ich ja noch nie gehört, dass man mit einem Foto was reparieren kann 8o

    Ok, ein oder mehrere Fotos zum anschauen hier könnten vielleicht einen großen Ideensturm auslösen und die Lösung bringen!

    Vielleicht kann man bei der Schraube ja auch irgendwie in einer anderen Form angreifen.

    Ja, irgendwie ist ja auch an diesem Beispiel zu sehen, dass es einen kalt erwischen kann, wenn man nicht mit so etwas rechnet. Einen Hinweis auf einen derartigen spezifischen "Grenzfall" konnte ich auch nicht in der Betriebsanleitung entdecken. Die Betriebsanleitung hat zwar einige Warnhinweise, hätte auf diesen möglichen Fall bezogen aber auch noch deutlichere Warnhinweise haben können. Komplex ist es ja sowieso schon. Das ganze System mit seinen technischen Einschränkungen ist einfach zu komplex, um als Entlastung zu dienen.

    Ach, ohne Nachweis würde ich bei einem Gebrauchtteilehändler gar nichts glauben. Allerdings muss eine gebrauchte Mechatronik nicht per se schlecht sein, kann es aber dennoch sein. Der tatsächliche Zustand ist auf jeden Fall unbekannt.

    Na gut, es hilft alles nichts - die Mechatronik muss zusammen mit dem Getriebe, indem sie nun verbaut ist, wieder funktionsfähig gemacht werden.

    Ich würde Dir wünschen, dass hier einer um die Ecke kommt und sagt, dass Du nur dieses oder jenes bestimmte Bauteil tauschen musst und dann geht alles wieder. Aber das ist pures Wunschdenken.

    Und leider wird dies mit ziemlicher Sicherheit nicht passieren. Welcher Ansatz meiner Ansicht nach erforderlich ist, hatte ich ja schon geschrieben.

    Warum wurde eine andere (gebrauchte) Mechatronik eingebaut. Welche Fehlerursache hatte denn die originale Mechatronik? War sie denn nicht mehr reparabel?


    In welchem Zustand ist das Automatik-Getriebe?


    Und was war Deine Erwartungshaltung mit dem Austausch der Mechatronik?


    Ich verstehe nämlich nicht, warum eine gebrauchte Mechatronik mit einem Schaden durch eine gebrauchte Mechatronik mit unbekanntem Servicezustand getauscht wurde, die sich dann - nicht verwunderlich - auch mit einer Fehlfunktion offenbart. Diese Fehlfunktion könnte durchaus bei dem Getriebe, in dem sie ursprünglich eingebaut war, nicht vorhanden, bzw. noch nicht erkennbar gewesen sein. Jedes gebrauchte Getriebe hat seinen individuellen Abnutzungszustand und seinen individuellen Servicezustand. Die Austausch-Mechatronik musste sich jetzt auf ein anderes, ihr unbekanntes Getriebe einstellen, d.h. adaptieren. Eventuell bringt dieses andere Getriebe die gebrauchte Mechatronik über ihre Adaptionsmöglichkeiten, weil sie sowieso schon nicht mehr die fitteste und das Getriebe ansich auch nicht mehr optimal ist.


    Eine Mechatronik ist ein komplexes Bauteil, dass seinen technischen Zustand nicht gleich im ersten Augenschein offenbart. Das ist kein platter Reifen.


    Die Austausch-Mechatronik könnte eventuell irgendwie/irgendwo verschlissen sein. Sie muss fachlich überprüft und repariert werden. Ohne Spezialgeräte und Spezialwerkzeug ist das nicht zu machen. Einfacher Teiletausch geht nicht, weil man ohne spezifische Tests die defekten Teile gar nicht erkennen kann.


    Deshalb habe ich meine Zweifel, dass irgendjemand hier per Ferndiagnose sagen kann, es liegt an dem Bauteil, an dem Kolben, an dem Magnetventil, oder an der Dichtung.

    Das ist schon ärgerlich.

    Was steht denn zum Thema Assistenz in der Betriebsanleitung?

    Habe es mir gerade durchgelesen. 10 Seiten - das sind schon recht viele Seiten dort. Komplexes Thema. Allgemeine Warnhinweise zur persönlichen Verantwortung und zu "Systembegrenzungen" sind vorhanden.

    Das wäre mir alles zu komplex, um mich wirklich zu unterstützen und zu entlasten. Das sieht ja eher nach dem Gegenteil aus - Stress pur.

    Wenn Dein Fuß nicht auf der Bremse war, was ja anzunehmen ist, dann kann man da vermutlich nichts ausrichten.