Meiner Meinung nach, entweder ist das Gutachten und die Software so, das man im Nachhinein nicht manipulieren kann, das ist die Aufgabe des Herstellern, in dem Falle 55parts.
Stand der Technik in der Baureihe kaum machbar. Ist doch nicht mehr oder weniger manipulationssicher bzw. nachweisbar, als die Seriensoftware, MPPSK Software oder "OEM" Anbauteile ohne sichtbare Nummern.
Auch Serienstand ist in Zeiten von CVN-Fixes letztlich nur mit zwei Prüfstandsläufen vor/nach Serienflash "nachweisbar" und auch das nur bedingt, wenn dabei Adaptionen zurückgesetzt werden. (Klassiker "mein Auto ist nach dem Update leiser geworden"
). Es wird ja mit jeder Baureihe weiter nachgebessert und die Manipulationsmöglichkeiten eingeschränkt (worüber auch nur gemeckert wird). Jetzt stehen die DMEs bei der F-Reihe inzwischen ziemlich offen da, im Guten wie im Schlechten.
Ich gebe dir ja Recht, dass das immer einen Beigeschmack hat, etwas einzutragen was sich schwer nachweisen lässt, bei der ganzen "flash at home" Nummer umso mehr.
Man kann sich da sicherlich ein überkomplexes System ausdenken, Flashtool schreibt die Daten samt aktuellen Prüfnummern zentral in eine Datenbank, sodass sich mit Fahrgestellnummer und Prüfsumme abfragen lässt, dass die Software aus vom System des Herstellers stammt. Bringt einen entsprechenden Aufwand mit das zu implementieren, zu pflegen, sicher und Datenschutz-konform zugänglich zu machen usw. Das dann für X Hersteller, jeder sein eigenes Süppchen und die Prüforganisation soll dann wissen wie's geht und welchem System man vertrauen kann. Ist vermutlich genauso in wenigen Wochen umgehbar und solange man in's Steuergerät im Fahrzeug schreiben kann was man möchte, am Ende sehr viel Aufwand für nichts.
Geld ausgeben + Illegal => Rausgeschmissenes Geld und mit dem Risiko leben
Die Nummer habe ich nie verstanden, Hauptsache es steht "etwas" im Schein, danach innerhalb der Toleranzen Narrenfreiheit. Aber gibt so vieles, was man nicht verstehen muss, halt ein Punkt mehr auf der Liste.