Der Wolf im Schafspelz

  • Solange das dann nicht so endet?


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  • Glücklicherweise nicht :D

    Meine Passagiere sind alle wohlauf und ohne Übelkeit wieder aus dem Auto ausgestiegen

    „Vernünftige Autos werden vom Antrieb geschoben, nicht gezogen!“ - Walter Röhrl

  • Nach langer Zeit ist mal wieder was am Auto passiert, so langsam muss ich meine Liste der geplanten Umbauten ja abarbeiten. Da ich nur das Basis Soundsystem hatte, bestand hier auf jeden Fall der dringendste Handlungsbedarf. Ich hatte dafür auch schon alles geordert, das ETON B100W inkl. Dämmmaterial und der HK Verkleidungen für die Hochtöner lag seit über einem halben Jahr bei mir im Karton und ich habe es nicht geschafft den Kram einzubauen. Da meine bessere Hälfte aktuell im Urlaub ist, hatte ich aber mal wieder ein Wochenende für mich, welches natürlich auch effizient genutzt wurde. Am Freitag habe ich zur Abwechslung mal früh Feierabend gemacht und angefangen die Türverkleidungen abzunehmen. Mit der Anleitung aus dem I*TA ging das auch alles wunderbar einfach und ohne zerstörte Clips. Der Austausch bzw. Einbau der Lautsprecher war ebenfalls ein Kinderspiel, ist ja alles Plug and Play. Lediglich bei der Positionierung der Frequenzweiche musste ich etwas grübeln, ich habe aber den perfekten Platz gefunden. Nachdem alles fertig montiert war wurde die Tür noch fleißig mit Alubutyl beklebt. Zumindest dort wo Platz war, die Abdeckung vor der Fensterheber-Mechanik wollte ich nicht abnehmen. Diese dient ja als Schutz gegen Feuchtigkeit und dessen Funktion war mir wichtiger, als das innere der Tür zu dämmen. Nicht optimal, aber damit kann ich leben.

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    Während ich alles fleißig mit Dämmung beklebt habe, hat sich leider bereits der Kleber der Frequenzweiche verabschiedet. Da sowohl ich, als auch der Nachbar, kein vernünftiges doppelseitiges Klebeband im Haus hatten und der Tag bereits weiter fortgeschritten war (Baumärkte schon zu), musste eine andere Lösung her. Gut, dass Alubutyl so super klebt. Also einfach einen Streifen quer über die Weiche geklebt, schon hält diese bombenfest.

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    Am Samstag war dann ein Tag Pause angesagt, da es zum Oldtimer Trackday am Bilster Berg ging. Am Sonntag ging es jedoch direkt weiter mit den Türverkleidungen. Diese wurden zunächst auch überall mit Alubutyl gedämmt, wo auch nur ein bisschen Platz war. Schließlich war in der Packung noch genug von dem Zeug drin, musste weg. Nachdem das erledigt war, wurde das Ganze nochmal mit extra schwerem Akustikschaum beklebt. Ob das jetzt noch wirklich was gebracht hat weiß ich nicht, aber viel hilft ja bekanntlich viel. Und bei Dämmung kann man ja grundsätzlich erstmal nicht zu viel haben.

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    Nachdem die Türverkleidungen gefühlt ein paar Kilo an Gewicht gewonnen hatten, ging es an den Zusammenbau. Dieser war wirklich super schnell erledigt, in nicht mal 5 Minuten waren beide Türverkleidungen inklusiver aller Blenden und Schalter wieder montiert. Die erste Hörprobe war auch sehr vielversprechend, der Unterschied zum Basis-System ist schon sehr deutlich. Und das obwohl es "nur" das Frontsystem ohne Subwoofer und Verstärker ist (das Nachrüsten kann ich zur Not immer noch). Die Trennung zwischen den Frequenzen ist deutlich klarer, die Bühne ist ein ordentliches Stück nach oben gewandert. Höhen kommen viel klarer und präsenter zur Geltung und auch der Pegel ist deutlich besser geworden. Ich vermute, dass der originale Breitbänder eine höhere Impedanz hat (da er ja das volle Signal der tiefen Frequenzen bekommt), um verzerrungsfrei arbeiten zu können. Das Eton-Set hingegen wird ja an einer Weiche betrieben und könnte somit theoretisch eine niedrigere Impedanz haben. Geprüft habe ich das Ganze nicht, wäre jetzt aber meine erste Vermutung. Ist im Endeffekt aber auch egal, die Anlage tut was Sie soll und ich bin hochgradig zufrieden. Viel Upgrade für vergleichsweise wenig Geld und Arbeit. Und vor allem ein Upgrade, von dem ich jeden Tag etwas habe, sobald ich im Auto sitze.

    „Vernünftige Autos werden vom Antrieb geschoben, nicht gezogen!“ - Walter Röhrl

  • Das lange Osterwochenende habe ich mal wieder für ein bisschen notwendige Wartung am Kombi genutzt.

    Da demnächst der TÜV ansteht (genau genommen seit diesem Januar :whistling:), mussten die hinteren Anschlagpuffer neu.

    Die alten sind auf der Fahrerseite bereits komplett hinüber gewesen, die Beifahrerseite war nicht weit davon entfernt....

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    Daher kurz zu meinem Kumpel in die Werkstatt gefahren, mit einer Hebebühne schraubt es sich gleich viel besser.

    Im Gegenzug dafür habe ich ihm selbstverständlich gerne geholfen die Bremssättel an seinem Golf zu revidieren.

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    Da ich eh schon alles los hatte, wurden Dämpfer inkl. komplettem Zubehör (Schrauben, Dichtungen, etc.) gleich mitgewechselt.
    Schließlich kostet das Ganze keine Unmengen an Geld und der Wagen hat mittlerweile knapp 8 Jahre und 140k hinter sich.

    Da schadet es nicht, wenn man die Dämpfer in einem Zug mitmacht, auch wenn das Auto ja leider bald wegkommt.

    Weil der nächste Besitzer ja auch noch möglichst lange Spaß am Auto haben soll, wurden gleich vernünftige Teile von Sachs verbaut.

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    Ein- und Ausbau gingen wirklich super einfach von der Hand, selten eine so problemfreie Reparatur bzw. Wartung gehabt.

    Mit viel bummeln, quatschen und dem obligatorischen Bier zwischendurch haben wir etwas über eine Stunde gebraucht.

    Dafür ist jetzt hinten wieder alles top, der Rest wurde auch grob geprüft, wenn das Auto schonmal auf der Bühne ist.

    In meinen Augen alles in Ordnung, jetzt bin ich mal gespannt, was der TÜV zum Auto sagt.

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    Da ich scheinbar zu blöd bin Teilebeschreibungen richtig zu lesen, habe ich gleich zwei Sets Anschlagpuffer bestellt :fail:

    Ich dachte natürlich, es wäre jeweils nur ein einzelners Teil.... also braucht zufällig noch jemand zwei Anschlagpuffer?

    Würde das Set (Sachs) inkl. der beiden Muttern für Stoßdämpfer/Domlager (orig. BMW) für nen 10er inkl. Versand abgeben...

    „Vernünftige Autos werden vom Antrieb geschoben, nicht gezogen!“ - Walter Röhrl